Die Normale
das gesellschafts- und wirtschaftspolitische Dokumentarfilm-Fest

Die Junge Normale
Junge Normale 06 @ cinemagic
Global Education (GEW) Filmwochen 2005
Junge Normale, Oberösterreich 2005
CINEmedia Wien 2004, 2005, 2006
Junge Normale 04 in Linz
online-Lernen: VerNETZte Welt
Öffentlichkeit


Global Education (GEW) Filmwochen Graz, Landeck, Linz
7.-25. November 2005


www.globaleducationweek.at



Im Rahmen der Global Education Weeks 2005 hat die Filmwoche in Graz, Landeck und Linz zum Thema: „Learning for a better world, for all of us, everywhere, now“ stattgefunden. Die Filme boten Anknüpfungspunkte an entwicklungspolitische und bildungspolitische Fragestellungen, wobei sowohl der Zugang zu Bildung weltweit, wie auch die Qualität von Bildung thematisiert wurden.

zum Programm-download (PDF, 236kb):
Global Education Filmwoche 05 Graz @ Forum Stadtpark, 7. -11. November 2005
Global Education Filmwoche 05 Landeck @ Altes Kino Landeck, 14.-18. November 2005
Global Education Filmwoche 05 Linz @ Moviemento, 21.-25. November 2005

Mo-Fr Schulvorstellungen 09:00-11:30 Uhr
Zielgruppe: Schulklassen, bitte Altersempfehlung beachten!
Anmeldung:
7. -11.11.2005, Graz:
Südwind Steiermark, Tel +43 (0)316 - 82 11 37, email: suedwind.stmk [at] aon.at
14.-18.11.2005, Landeck: Südwind Tirol, Tel +43 (0)512 - 582 418, email: suedwind.tirol [at] oneworld.at
21.-25.11.2005, Linz: Südwind Oberösterreich, Tel +43 (0)70 - 79 56 64, email: suedwind.ooe [at] oneworld.at
Teilnahmemöglichkeit: Nach der Reihung der Anmeldung
Unkostenbeitrag: 3 Euro pro SchülerIn, LehrerInnen haben freien Eintritt
Die Schulvorstellungen werden medienpädagogisch begleitet.

Mo-Fr Abendvorstellungen siehe Programm
Unkostenbeitrag: 5 Euro, Sonderveranstaltungen siehe Programm

veranstaltet von Südwind Agentur, BAOBAB – Entwicklungspolitische Bildungs- und Schulstelle, normale.at, Südwind Steiermark, Forum Stadtpark, Südwind Tirol, ARGE Altes Kino und Filmklub Landeck, Südwind Oberösterreich, Moviemento
in Zusammenarbeit mit Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur; Österreichische Entwicklungs- und Ostzusammenarbeit; North-South-Centre des Europarates in Lissabon, kinder+jugendanwaltschaft (kija) Steiermark, Weltladen, Tiroler LehrerInnen Initiative, Klimabündnis Oberösterreich


Global Education – Globales Lernen
„Global Education opens people’s eyes and minds to the realities of the world, and awakens them to bring about a world of greater justice, equity and human rights.“ North South Centre of the Council of Europe
Mit dem Globalen Lernen hat sich in den letzten 10 Jahren ein pädagogisches Konzept entwickelt, das eine gerechte, solidarische und zukunftsfähige Weltgesellschaft als inhaltliche Vision zum Ziel hat.
Damit Menschen am Diskurs über Ziele und Strategien gesellschaftlicher Entwicklungen teilhaben können, fördert Globales Lernen die Herausbildung der erforderlichen kognitiven, sozialen und emotionalen Kompetenzen zur Orientierung, Bewegung und Mitgestaltung in der Weltgesellschaft. Es befähigt zugleich auch für den Umgang mit Ungewissheit und Unsicherheit, die durch schnellen gesellschaftlichen und technologischen Wandel bedingt sind.
Konzeptionell ist Globales Lernen ein integratives Lernkonzept, das Fragen der Umwelt-, Friedens- und Menschenrechtserziehung sowie der entwicklungspolitischen Bildung und des transkulturellen Lernens einbezieht.

Die Global Education Weeks 2005 sind eine gemeinsame europaweite Initiative, die vom North-South-Centre des Europarates in Lissabon koordiniert werden und in vielen Mitgliedsländer des Europarates seit 1999 stattfinden.
Ziel der Global Education Weeks ist es, Bewusstsein für globale Fragestellungen zu schaffen und zu vertiefen, um dadurch zu verdeutlichen, dass

Die Idee der Global Education Weeks hat bis heute in 36 europäischen Ländern Fuß gefasst.

Themenschwerpunkt 2005 Bildungszugang
In den letzten 50 Jahren ist das Bildungsniveau in den Entwicklungsländern zwar erheblich gestiegen, aber dennoch lebten 1998 von den rund 113 Millionen Kindern im Schulalter, die keine Grundschulbildung besuchten, 97% in Entwicklungsländern; fast 60 % davon waren Mädchen, wobei insbesondere im ländlichen Raum die Einschulungsrate von Mädchen bestürzend gering ist. In den Millenniumszielen der Vereinten Nationen wird explizit die Wichtigkeit von„Bildung als Entwicklungsfaktor“ angesprochen und´das Ziel formuliert, „ bis 2015 sicher zu stellen, dass Kinder in der ganzen Welt, Jungen wie Mädchen, eine Primärschulbildung vollständig abschließen können und das Mädchen wie Jungen gleichberechtigten Zugang zu allen Bildungsebenen haben.“

Das Schwerpunktthema der Global Education Weeks 2005 knüpft an das zweite Ziel der Millennium-Entwicklungsziele an. Im September 2000 haben sich alle Mitgliedsstaaten der UNO auf acht Entwicklungsziele geeinigt, um eine zukunftsfähige und nachhaltige Weltentwicklung zu gewährleisten. Reiche und arme Länder verpflichteten sich darin, alles daran zu setzen, um die Armut radikal zu reduzieren, die menschliche Würde und Gleichberechtigung zu fördern und Frieden, Demokratie und ökologische Nachhaltigkeit zu verwirklichen. Die Staats- und Regierungschefs haben sich erstmals auf genau definierte Ziele und einen Zeitplan bis 2015 festgelegt.

Alle Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen haben sich verpflichtet, die Millennium-Entwicklungsziele (millennium development goals, kurz MDGs) bis zum Jahr 2015 zu erreichen:
  1. Extreme Armut und Hunger beseitigen
  2. Grundschulausbildung für alle Kinder gewährleisten
  3. Gleichstellung und größeren Einfluss der Frauen fördern
  4. Die Kindersterblichkeit senken
  5. Die Gesundheit der Mütter verbessern
  6. HIV/AIDS, Malaria und andere Krankheiten bekämpfen
  7. Eine nachhaltige Umwelt gewährleisten
  8. Eine globale Partnerschaft im Dienst der Entwicklung schaffen

Weitere Informationen zu den Millennium-Entwicklungszielen der Vereinten Nationen (millennium development goals, kurz MDGs):
www.uno.org
www.undp.org

www.armutszeugnis.at
www.nullkommasieben.at

www.aktionsprogramm2015.de