Die Normale
das gesellschafts- und wirtschaftspolitische Dokumentarfilm-Fest

Die Normale, Hallein 2003
Programm, 26.05.03
Programm, 27.05.03
Programm, 28.05.03
Programm, 29.05.03
Programm, 30.05.03
Programm, 31.05.03
Das Normale-Team 2003
Flyer
Wir bedauern,...
Die Normale 2003 wurde ermöglicht durch
Öffentlichkeit

Das NORMALE-Programm
Donnerstag, 29. Mai 2003


Stadtkino Hallein, 14:00 bis 23:00
14:00 Eine Kopfjagd - Auf der Suche nach dem Schädel des Sultan Mkwawa von Martin Baer
15:00 A Force More Powerful von Steve York:
Nashville, We Were Warriors India, Defying the Crown
South Africa - Freedom In Our Lifetime
16:10 Ziviler Ungehorsam von haifa rosenbaum/zen/v/jens blatt/steve/saetchmo
17:00 Kurzfilme zu ARBEIT & SOZIALEM
Menu Deluxe von Silvia Pernegger
Coloured Flowers von Birgit Roses Riedler, Sheda Samyi
Tropfenfilm von Wilma Calisir
Backdoor von Daniel Bachler
Life Ball TV-Sujets von Nathalie Chanin

17:30 Robert Sommer / Wiener Obdachlosen-Zeitung 'Augustin' zu 'F13'
17:40 F13 - und wieder ein Freitag, der Dreizehnte von Gertrud und Helmut Macik
18:10 Farbe der Erde - Nurio von Peter Grabher (Österreich-Premiere)
18:30 Europa von unten von Leo Gabriel
19:00 The Navigators von Ken Loach
mit freundlicher Unterstützung der Gewerkschaft der Eisenbahner
20:30 Laguna Negra von wahadi Filmkollektiv
21:30 Rote Zone - Die Arbeiterregion von Manchester bis Mailand von Paul Meyer

Open Air-Kino, Perner-Insel ab 21:00
Österreich von A-Z von Filmkollektiv Studio West Salzburg
Basta! Argentinien 2002 von kanalB
Kurzfilme zu NEOLIBERALEM
Widerstand-Serie gegen Schwarz/Blau von Susanne Aichholzer, Sven Hilberth
Widerstand an der Uni von Susanne Aichholzer, Sven Hilberth
Frowenwiderstand von Karl Rothauer
24 11 2002 von Renée Kellner
Nika Ithemba von eyeM für Life Ball



Eine Kopfjagd - Auf der Suche nach dem Schädel des Sultan Mkwawa
von Martin Baer, Produktion: EgoliTossell, 2001

Dieser Film dokumentiert die Geschichte der deutschen Kolonie Deutsch-Ostafrika von den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg. Er zeigt, was nach der deutschen Kapitulation aus Tanganjika wurde und wie die Deutschen mit den Hinterlassenschaften ihrer Kolonial-Epoche umgingen. Der Film erzählt eine sehr merkwürdige Begebenheit aus jener Zeit ... die bizarre Jagd nach einer makabren Trophäe.
www.mkwawa.com

A Force More Powerful: Nashville, We Were Warriors
von Steve York - Kamera: Giulio Biccari, Richard Gibb, Peter Pearce, Dilip Varma - Produktion: © 2000 York Zimmerman Inc. Sprache: EN

Der geniale und furchtlose Reverend James Lawson und seine jungen AnhängerInnen sind Prüfsteine dieses entscheidenden Kapitels des amerikanischen Kampfes um zivile Rechte. Inspiriert von seinen Studien über Gandhi's Arbeit in Indien wie auch des, von geführt von Dr. Martin Luther King Jr. geführten, Bus-Boykott in Montgomery, Alabama, beginnt Lawson in 1960 schwarze und weiße StudienkollegInnen auf gewaltfreie Methoden zu trainieren, um die Rassentrennung in Nashville, Tennessee aufzuheben. Die Studierenden veranstalten ein 'sit in' im Februar 1960. Zuerst werden sie ignoriert, aber nachdem sie wieder und wieder kommen, werden sie geschlagen und inhaftiert. Die darauffolgende Entrüstung in der afrikanisch-amerikanischen Gemeinschaft führt zu einem Kauf-Boykott; viele, von der Brutalität beunruhigte, Weiße schließen sich dem an. Geschäfteinhaber fordern eine politische Lösung. Ein Angriff auf das Haus eines berühmten schwarzen Anwalts veranlasst die Studierenden zu einem Protestmarsch und zu einer Konfrontation mit dem Bürgermeister. Nachdem dieser gezwungen ist zuzugeben, dass Rassentrennung falsch ist, wird in Nashville begonnen, die Rassentrennung aufzuheben.

A Force More Powerful: India, Defying The Crown
von Steve York - Kamera: Giulio Biccari, Richard Gibb, Peter Pearce, Dilip Varma - Produktion: © 2000 York Zimmerman Inc. Sprache: EN

Im März 1930 fühlen sich die Menschen in Indien unter dem Joch der Briten getrieben. Indische Nationalisten wenden sich an Gandhi, um eine Kampagne zur vollständigen Unabhängigkeit zu führen. Nachdem gewaltfreie Sanktionen erfolgreich eingesetzt sind, während für unterdrückte Inder in Süd-Afrika gekämpft wird, konfrontiert Ghandi die Kolonialherrscher in einer Art, die durchschnittliche InderInnen verstehen und Teil sein können.
Sein erstes Ziel ist das britische Monopol in der Salzgewinnnung und er führt einen 250 Meilen-Marsch ans Meer, wo er und tausende Protestierende selbst Salz abbauen und damit das Recht verletzten. Die Briten schreiten ein und viele, darunter Gandhi, werden inhaftiert.
Aber ziviler Ungehorsam weitet sich aus und die Kampagne führt zu einem Boykott britischer Kleidung sowie der Entlassung von InderInnen, die für die Briten arbeiten. All das übt einen großen Druck auf die Regierung aus und der britische Vize-König sucht das Gespräch mit Gandhi, der den Kompromiss wählt. Obwohl die Kampagne die Briten nicht aus Indien vertreibt, kratzt es an der Legitimation der britischen Kontrolle und führt die indischen Menschen zum Nachdenken über Unabhängigkeit.


A Force More Powerful: South Africa, Freedom In Our Lifetime
von Steve York - Kamera: Giulio Biccari, Richard Gibb, Peter Pearce, Dilip Varma - Produktion: © 2000 York Zimmerman Inc. Sprache: EN

Für 40 Jahre unter dem System der Apartheid leidend und über die Jahre immer wieder dagegen protestierend, gehen schwarze SüdafrikanerInnen quer durch Südafrika 1984 auf die Strassen. Aber die Revolte ist chaotisch, unorganisiert und gewalttätig. Viele Schwarze sterben, nachdem das Regime mit Gewalt antwortet.
In Port Elizabeth leitet ein charismatischer junger Aktivist, Mkhuseli Jack, geschickt die Energie der Menschen um in strategische, gewaltfreie Aktion. Durch einen Wirtschaftsboykott der, von Weißen geführten, Geschäfte erhalten die Schwarzen mehr Aufmerksamkeit für ihre Anliegen als je zuvor.
Gekoppelt mit Arbeitsstreiks und internationalen Sanktionen, spaltet eine neue Welle von gewaltfreier, direkter Aktionen die Regierung. Es hilft auch, einen Premierminister in Verhandlung für Nationalwahlen zu bringen, an denen Schwarze zum ersten Mal in Südafrika?s Geschichte teilnehmen und Nelson Mandela als Präsident gewählt wird.


Ziviler Ungehorsam
von haifa rosenbaum/zen/v/jens blatt/steve/saetchmo Produktion:
kanalB, 2003
gegen den krieg - die 50minütige ausgabe besteht aus 3 beiträgen. zur einleitung gibt es einen film, in dem anhand einer weltkartenanimation gezeigt wird, wie konsum und krieg zusammenhängen. danach gibt es eine doku ueber die blockade der rhein-main airbase, eine woche vor kriegsbeginn. die airbase in frankfurt ist der wichtigste us amerikanische militärflughafen in deutschland, über den der truppenaufmarsch und nachschublieferungen in die golfregion erfolgt. als letzter kommt ein essayistischer film mit dem titel 'krieg ohne ende' von Haifa Rosenbaum. es erzählt davon dass auch hier, überall krieg herrscht.

Kurzfilme zu ARBEIT & SOZIALEM
Menu Deluxe von Silvia Pernegger
Coloured Flowers von Birgit Roses Riedler, Sheda Samyi
Tropfenfilm von Wilma Calisir
Backdoor von Daniel Bachler
Life Ball TV-Sujets von Nathalie Chanin


Menu Deluxe
von Silvia Pernegger
Kamera: Astrid Heubrandtner Darstellerin: Petra Kaltenberg Schnitt: Thomas Horwath, Markus Degen Musik: Mace Mundy / Villalog

Menu Deluxe - ein gnadenloses Portrait des Alltags einer Magersüchtigen. Jedes Essen wird kontrolliert, imganiertes Fettsein wird bestraft. Die Schuldgefühle werden rausgekotzt - und keiner merkt was.
Bei der 11. Feminale in Köln, dem weltweit zweitgrößten Frauenfilmfestival, war Österreich mit diesem Sozial-Spot vertreten.


Coloured Flowers
von Birgit Roses Riedler, Sheda Samyi - Kerala / Süd-Indien, 2003

Der Kurzfilm 'The Coloured Flowers' wirft einen Blick auf die indische Frau, ihren Glauben und ihre Kraft, über den grauen Alltag der Männerwelt hinweg zu lächeln. Als Autorin erklärt Birgit Riedler Bilder über das Leben eines Rasta in einem in Kürze erscheinenden Buch (Burisch, Helmut; RastafarI).

Tropfenfilm
von Wilma Calisir

Eine kurze Animation über die Traurigkeit.
Am Anfang war der Tropfen. Warum ist der Tropfen traurig? Liegt es nicht in der Natur des Tropfens, traurig zu sein? Und gegen die Natur kann man nichts machen, oder?


Backdoor
von Daniel Bachler

Die Gefahren der direkten Demokratie
Ein Filmcomic/Comicfilm über eine Gruppe von Hackern, die es geschafft haben Delphi zu knacken, ein Abstimmungssystem für die direkte Demokratie der Zukunft. Aber was sollen Sie jetzt mit ihrer neu gewonnen Macht anfangen?


Life Ball
von Nathalie Chanin, Kamera: Andreas Berger, Produktion:
fish film, A, 2000 Länge: TV 4 x 30'
Wissen Sie, was HIV ist? Sind Sie HIV-positiv?

F13 - und wieder Freitag, der Dreizehnte
von Gertrud und Helmut Macik
Länge: 28

Eine Dokumentation der Wiener Obdachlosen-Zeitung 'Augustin'.

Farbe der Erde - Nurio
von Peter Grabher, ©
kinoki lumal, Mexiko 2002, spanische OmU deutsch
2001 versammelten sich in Nurio, Michoacan VertreterInnen von über 50 verschiedenen indigenen Gruppen zum 3. Indigenen Nationalkongress (Congresso Nacional Indigena/CNI), um die politischen Forderungen der anwesenden zapatistischen Kommandanten zu diskutieren, die sich gerade auf dem Marsch nach Mexiko City befanden. Der Film bringt Interviews von KongressteilnehmerInnen und Auszüge aus den Reden verschiedener zapatistischer Kommandanten. Die Hauptforderung ist die nach der Umsetzung der Übereinkünfte von San Andres über indigene Rechte, die im Rahmen der Friedensverhandlung mit der mexikanischen Bundesregierung 1996 beschlossen, von dieser aber nie umgesetzt wurden.

Europa von unten
von Leo Gabriel

Euromarsch, Arbeitslose Menschen machen auf ihren Wanderungen auf sich und ihre Anliegen aufmerksam.

The Navigators
von Ken Loach
mit freundlicher Unterstützung der
Gewerkschaft der Eisenbahner
Die Folgen der Bahn-Liberalisierung in Großbritannien
GATS-Kinospot von attac als Vorfilm


Laguna Negra
von Peter Waldenberger, Thomas Haunschmid, Miguel Dietrich (Filmkollektiv Wahadi)

Österreichischer Dokumentarfilm über die nicaraguanische Karibik-Küste.
Von Gott geheilte Crack-Süchtige, schwarze Ladies mit bunten Lockenwicklern, Schildkröten zum Mittagessen, und Geschichtenerzähler, die Unglaubliches über das Leben im Busch zu berichten haben - immer noch. An Nicaraguas Karibiküste smootht der Alltag in relaxten Reggae Beats. Auch wenn Armut, Korruption und Abgeschiedenheit den Costeños, den Küstenmenschen, das Leben nicht leicht machen. Das Filmkollektiv wahadi portraitiert in 'Laguna Negra' die Menschen dieses vergessenen Teils Nicaraguas. Gedreht wurde der Dokumenarfilm in Bluefields, Pearl Lagoon und den Mískito Territories.


Rote Zone - Die Arbeiterregion von Manchester bis Mailand
von Paul Meyer
Workers Film Association, Atelier Varan, Studio Equatore, GSARA, Medienwerkstatt Freiburg
GB/F/B/BRD/I 1990, OF mit deutschen Untertiteln
Länge: 115

Ergänzt durch einen Rückblick auf die 100jährige Geschichte des 1. Mai erzählen 1990 fünf Filmgruppen fünf Episoden aus fünf Regionen des klassischen europäischen Industriegürtels: Sie berichten vom Leben afrikanischer ImmigrantInnen in Italien und dem Leben italienischer Arbeitsmigranten in der belgischen Borinage, von Wiedervereinigung und Dauernachtschicht in Deutschland und dem Vordringen der Digitalisierung in Frankreich. Schlieszlich gelangt der Film in das von der Krise und dem Thatcherismus gezeichnete Manchester. Jeder Teil rückt die sozialen Konflikte in den Vordergrund und stellt die Wirklichkeiten von Arbeitslosen, Einwanderern, jungen Maschinenschlossern, Arbeitern in der Autoindustrie und ehemaligen Bergleuten vor. Auf unterschiedliche Weise sehen sie sich alle, unabhängig von ihren jeweiligen, mit den sozialen Folgen der sogenannten Globalisierung und Liberalisierung in Europa konfrontiert.
Der belgische Filmemacher Paul Meyer, der das Filmprojekt >Zone> koordinierte, hatte 1958 im Auftrag der belgischen Regierung einen Dokumentarfilm ueber die Kinder der Borinage gedreht, der nach der Fertigstellung zensiert wurde. Meyer musste persönlich die Kosten der Produktion zurückzahlen und konnte nie wieder einen Film machen.


OPEN AIR-Kino, Perner-Insel ab 21:00

Österreich von A-Z
von Filmkollektiv
Studio West Salzburg, 2002
Splitter-Videodenkzettel aus Salzburg


H: Hymne an ein Land
Animation / Schnitt: Markus Huber
© 2002 Studio West

M: Massentourismus
Text: Franzfriedrich Fogel
Sprecher: Ingbert Segmüller
Sound: Sina Moser
Schnitt / Sounddesign: Petra Hinterberger
Idee / Footage: Sina Moser / Drahtseil Archiv
© 2002 Studio West

S: Sing mit für Österreich
SängerInnen: Bernadett Heidegger, Charlott Kreiner, Daniela Gnoyke, Michael Klammer, Nicola Marchand, Ute Hamm, Verena Saake
Idee / Akkordeon: Elke Hartmann
Kamera / Animation: Sina Moser
Musik: Österreichische Bundeshymne.
Melodie: Wolfgang Amadeus Mozart 'Freimaurerkantate' KV 623a
Text: Paula v. Preradovic
Tonnachbearbeitung: Martin Löcker
Regie / Schnitt: Petra Hinterberger
© 2002 Studio West

J: JoSacraAustria
Idee / Kamera: Karin Helml
Musik: 'Ave Maria' Johann Sebastian Bach / Charles Gounod
© 2002 Studio West

K wie Kapitalismus: Shopping the World
Fragment einer 36-Minuten Videoprojektion
Kamera / Ton: Bernhard Cella
Darsteller: anonym
Idee / Realisation: Bernhard Cella
© 1997 Studio West (für Splitter-Fragment)

E: Danke Europa
Kamera: Beatrix Zobl, Wolfgang Schneider
Musik: 'Mascara Negra' (Zé Kéti / Pereira Mattos) gespielt von Manuel and Music from the Mountains. Label: EMI, Verlag: Arapua Editora Musical; all rights reserved
Idee / Realisation: Beatrix Zobel, Wolfgang Schneider
© 2002 Studio West

L: Love Parade
Kamera / Ton / Schnitt: Günther Gann
Text / Sprecher: Harald Maria Heindl
Idee / Regie: Günther Gann
Dank an: Hans Pranter, Max Drabek, Martin Morawetz
© 2002 Studio West

O: ORF
Idee / Animation / Sound / Schnitt: Andreas Pögl
© 2002 Pögl, Studio West

Z: Zoo
Idee / Animation / Ton / Schnitt: Petra Hinterberger, Claudio Ruggieri
© 2002 Studio West

D wie Discipulus: The Making of the Citizen
Kamera / Ton: Lucas Horvath
Kameraassistenz: Moni K. Huber
Darsteller: Moni K. Huber, Constantin Luser, Harald Hund, Paul Horn
Ausstattung: Gottfried Goiginger, Tobias Kornhofer, Constantin Luser, Volksschule Wagrain
Schnitt: Harald Hund
Idee / Regie: Lucas Horvath
© 2002 Studio West

N: Nach der Sintflut
Animation / Ton: Andreas Pögl
Text: H.C.Artmann 'nach ana sindflud' aus dem Gedichtband 'med ana schwoazn dintn. gedichta r aus bradnsee' (1958)
Sprecher: Josefine Hollaus, Harald Westreicher
Idee / Realisation: Andreas Pögl
© 2002 Studio West

T: Tierliebe
Kamera / Ton: Günther Gann
Sprecher: Sonia, Miri, Roli, Laura, Günther, Hanna, Annemarie
Schnitt: Petra Hinterberger
Idee / Realisation: Günther Gann
© 2002 Studio West

I wie Idiot: Zampani Austriachi
Kamera: Nicole Baïer
Text: Christian Qualtinger
Darsteller: anonym
Sound: Tobias Ott, Sina Moser
Schnitt: Nicole Baïer
Idee / Realisation: Nicole Baïer
© 2002 Baïer, Studio West

W: Die Wanderer
Super 8-Footage / Kamera: Wolfgang Stark
© 2002 Studio West

A: Aus dem Ausland - Reaktionen in Berlin
Text: Agathe Gorocz
Sound: Ulf Lehmann
Schnitt / Idee / Realisation: Agathe Gorocz, Karoline Cerny
Dank an: Majo Ochsenhofer, Gudrun Joeller
© 2002 Gorocz, Cerny, Studio West

V: Die verkürzte Neujahrsansprache von Bundespräsident Thomas Berger
Kamera / Ton: Sina Moser
Text / Sprecher: Thomas Berger
Schnitt: Petra Hinterberger
Realisation: Sina Moser
© 2002 Studio West

Y: Yeah, wenn nicht er?
Ton: Emmanuel Hollick
Animation: Manuel Zauner
Kamera / Schnitt: Ernst Pohn
Idee / Realisation: Ernst Pohn, Manuel Zauner, Emmanuel Hollick
© 2002 Studio West

G: Güle, Güle
Darstellerin: Gülay Gulcan
Realisation: Gudrun Joeller
© 2002 Joeller, Studio West

F: Fassadenstücke. Eine Exposition der österreichischen Seele
Kamera / Schnitt: Erika Kronabitter
Darsteller: Hubert Löffler, Arno Öhri
Assistenz: Patrick Maurer
Idee / Realisation: Erika Kronabitter
© 2002 Kronabitter, Studio West

R: Read my Lips
Kamera: Nicole Baïer
Ton: Sina Moser, Nicole Baïer
Tonassistenz: Magdalena Klein
Schnitt: Nicole Baïer
Tonschnitt /-mischung: Silke Theiner
mit / Dank an: Petra, Kai, Gunther, Peter, Schorsch, Sina, Magdalena, das Publikum der Schranne am Donnerstag vor der Wahl 2002
Idee / Realisation: Nicole Baïer
© 2002 Studio West

P: Puoppen - sexus austriae
1980er
Super 8-Footage / Kamera: Daniel Jokesch, Nikolaus Ortner, 2002
© 2002 Studio West

B: Bürger:wehr - euch!
Darstellerin: Maria Ochsenhofer
Kamera: Gudrun Joeller
Sound: Marion Freudenthaler
Schnitt: Wolfgang Schwarzenbrunner
Idee / Realisation: Gudrun Joeller
© 2002 Studio West

Q: Quo vadis, Austria?
Kamera: Sina Moser
Text: Erich Fromm (1991). Wege aus einer kranken Gesellschaft. München: dtv, S 167ff (Originalausgabe 1955: The Sane Society. New York: Holt, Rinehart & Winston)
© 2002 Studio West


Basta! Argentinien 2002
von
kanalB
ARG, 2002 Länge: 60, Sprache: DE
der 60minütige dokumentarfilm informiert darüber, wie das land vom us-imperialismus und den internationalen finanzinstitutionen IWF und weltbank unter der fahne des neoliberalismus und mit hilfe einer korrupten einheimischen politischen klasse systematisch ruiniert wurde. der kompakte und einmütige widerstand der bevölkerung seit dem 19./20. dezember 2001 bringt seitdem die verhältnisse langsam, aber unaufhaltsam ins wanken: die leute organisieren sich in nachbarschaftsversammlungen, die arbeitslosen blockieren straßen, fabriken werden besetzt und von den arbeiterInnen weitergeführt, die straflos gebliebenen militärs (es gab 30.000 verschwundene waehrend der militärdiktatur) und politiker werden auf offener straße angegriffen und öffentlich verurteilt. es kommen die armen zu wort, die kein haus, keine asphaltierten straßen, kein geld für essen haben, professoren, aktivistInnen, fabrikbesetzerInnen, die leute, die sich in den versammlungen organisieren.


Kurzfilme zu NEOLIBERALEM
Widerstand-Serie gegen Schwarz/Blau von Susanne Aichholzer, Sven Hilberth
Widerstand an der Uni von Susanne Aichholzer, Sven Hilberth
Frowenwiderstand von Karl Rothauer
24 11 2002 von Renée Kellner
Nika Ithemba von eyeM für Life Ball

Widerstand-Serie gegen Schwarz/Blau
von Susanne Aichholzer, Sven Hilberth

Trilogie über die Proteste gegen die schwarz-blaue Bundesregierung. Tagesaktuelle UTV-Berichterstattung im Februar 2002.

Widerstand an der Uni
von Susanne Aichholzer, Sven Hilberth

Audimax-Besetzung gegen die blau-schwarze Regierungsbildung im März 2000. Widerstand an der Universität Wien - eine Bestandsaufnahme. Beitrag zur politischen Situation Österreichs. Das Audimax der Uni Wien wird besetzt!

Frowenwiderstand

24 11 2002
von Renée Kellner
A, 02/03 Länge: 12

'...24.11.2002 - letzte Nationalratswahl. In Österreich. Wiss'mer eh'- oder auch schon nicht mehr - eh' schon wurscht, egal, oder was? Jetzt müssen wir leben, mit ihm, dem Resultat vom 24.11.2002 - Wozu auch noch einen Film zu diesem Datum anschauen. Da braucht sich niemand etwas besonderes erwarten. Die Wirklichkeit, die 'dem wer wenn nicht er' durch einen lieben Gott zum haushohen Wahlsieg verholfen hat, die ist doch nicht zu steigern. Aber, da gibt es eine Filmemacherin, die kann das.
24 11 2002, der Film von Renée Kellner. Tiefsinnig, flott, komisch und auf eine fast schon hinterhältige Art und Weise berührend. Der Film zeigt Menschen (dargestellt von KünstlerInnen der Gruppe TEICH® seit 2001.Kunst) in gekonnter Überzeichnung eingesperrt zwischen Alltag und MedienSchlagzeilen. Eine herrliche Parodie bei der, obwohl sie sich auf unsere politische Wirklichkeit bezieht, das Lachen nicht im Hals stecken bleibt.
'Erinnerungen an die tiefsinnige Komik eines Buster Keaton tauchen auf. Ein Stück Zeitgeschichte. Mit allerfeinster Klinge geschnitten.' feedback von Beate B(aumgart)


Nika Ithemba
von
eyeM für Life Ball
Patentierte Medikamente, in diesem Fall zur HIV-Behandlung, sind für die infizierten Menschen unleistbar. Pharma-Konzerne strengten einen gemeinsamen Prozess in Süd-Afrika an, um ja keine 'Verluste' einzufahren. Erlöse des Life Balls gehen in Zusammenarbeit mit der Elton John-Foundation seit einigen Jahren auch nach Afrika.

Noam Chomsky @ Porto Alegre, 2003
von erato social film

Noam Chomsky zu den 'Klassikern' - Globalisierung, Neoliberalismus, Krieg, Frieden, Medien - beim heurigen Weltsozialforum in Porto Alegre.