Die Normale das gesellschafts- und wirtschaftspolitische Dokumentarfilm-Fest
Das NORMALE-ProgrammDonnerstag, 29. Mai 2003Stadtkino Hallein, 14:00 bis 23:0014:00 Eine Kopfjagd - Auf der Suche nach dem Schädel des Sultan Mkwawa von Martin Baer15:00 A Force More Powerful von Steve York:Nashville, We Were Warriors India, Defying the CrownSouth Africa - Freedom In Our Lifetime16:10 Ziviler Ungehorsam von haifa rosenbaum/zen/v/jens blatt/steve/saetchmo17:00 Kurzfilme zu ARBEIT & SOZIALEMMenu Deluxe von Silvia PerneggerColoured Flowers von Birgit Roses Riedler, Sheda SamyiTropfenfilm von Wilma CalisirBackdoor von Daniel BachlerLife Ball TV-Sujets von Nathalie Chanin17:30 Robert Sommer / Wiener Obdachlosen-Zeitung 'Augustin' zu 'F13'17:40 F13 - und wieder ein Freitag, der Dreizehnte von Gertrud und Helmut Macik18:10 Farbe der Erde - Nurio von Peter Grabher (Österreich-Premiere)18:30 Europa von unten von Leo Gabriel19:00 The Navigators von Ken Loachmit freundlicher Unterstützung der Gewerkschaft der Eisenbahner20:30 Laguna Negra von wahadi Filmkollektiv21:30 Rote Zone - Die Arbeiterregion von Manchester bis Mailand von Paul MeyerOpen Air-Kino, Perner-Insel ab 21:00Österreich von A-Z von Filmkollektiv Studio West SalzburgBasta! Argentinien 2002 von kanalBKurzfilme zu NEOLIBERALEMWiderstand-Serie gegen Schwarz/Blau von Susanne Aichholzer, Sven HilberthWiderstand an der Uni von Susanne Aichholzer, Sven HilberthFrowenwiderstand von Karl Rothauer24 11 2002 von Renée KellnerNika Ithemba von eyeM für Life BallEine Kopfjagd - Auf der Suche nach dem Schädel des Sultan Mkwawavon Martin Baer, Produktion: EgoliTossell, 2001Dieser Film dokumentiert die Geschichte der deutschen Kolonie Deutsch-Ostafrika von den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg. Er zeigt, was nach der deutschen Kapitulation aus Tanganjika wurde und wie die Deutschen mit den Hinterlassenschaften ihrer Kolonial-Epoche umgingen. Der Film erzählt eine sehr merkwürdige Begebenheit aus jener Zeit ... die bizarre Jagd nach einer makabren Trophäe. www.mkwawa.comA Force More Powerful: Nashville, We Were Warriorsvon Steve York - Kamera: Giulio Biccari, Richard Gibb, Peter Pearce, Dilip Varma - Produktion: © 2000 York Zimmerman Inc. Sprache: ENDer geniale und furchtlose Reverend James Lawson und seine jungen AnhängerInnen sind Prüfsteine dieses entscheidenden Kapitels des amerikanischen Kampfes um zivile Rechte. Inspiriert von seinen Studien über Gandhi's Arbeit in Indien wie auch des, von geführt von Dr. Martin Luther King Jr. geführten, Bus-Boykott in Montgomery, Alabama, beginnt Lawson in 1960 schwarze und weiße StudienkollegInnen auf gewaltfreie Methoden zu trainieren, um die Rassentrennung in Nashville, Tennessee aufzuheben. Die Studierenden veranstalten ein 'sit in' im Februar 1960. Zuerst werden sie ignoriert, aber nachdem sie wieder und wieder kommen, werden sie geschlagen und inhaftiert. Die darauffolgende Entrüstung in der afrikanisch-amerikanischen Gemeinschaft führt zu einem Kauf-Boykott; viele, von der Brutalität beunruhigte, Weiße schließen sich dem an. Geschäfteinhaber fordern eine politische Lösung. Ein Angriff auf das Haus eines berühmten schwarzen Anwalts veranlasst die Studierenden zu einem Protestmarsch und zu einer Konfrontation mit dem Bürgermeister. Nachdem dieser gezwungen ist zuzugeben, dass Rassentrennung falsch ist, wird in Nashville begonnen, die Rassentrennung aufzuheben.A Force More Powerful: India, Defying The Crownvon Steve York - Kamera: Giulio Biccari, Richard Gibb, Peter Pearce, Dilip Varma - Produktion: © 2000 York Zimmerman Inc. Sprache: ENIm März 1930 fühlen sich die Menschen in Indien unter dem Joch der Briten getrieben. Indische Nationalisten wenden sich an Gandhi, um eine Kampagne zur vollständigen Unabhängigkeit zu führen. Nachdem gewaltfreie Sanktionen erfolgreich eingesetzt sind, während für unterdrückte Inder in Süd-Afrika gekämpft wird, konfrontiert Ghandi die Kolonialherrscher in einer Art, die durchschnittliche InderInnen verstehen und Teil sein können.Sein erstes Ziel ist das britische Monopol in der Salzgewinnnung und er führt einen 250 Meilen-Marsch ans Meer, wo er und tausende Protestierende selbst Salz abbauen und damit das Recht verletzten. Die Briten schreiten ein und viele, darunter Gandhi, werden inhaftiert.Aber ziviler Ungehorsam weitet sich aus und die Kampagne führt zu einem Boykott britischer Kleidung sowie der Entlassung von InderInnen, die für die Briten arbeiten. All das übt einen großen Druck auf die Regierung aus und der britische Vize-König sucht das Gespräch mit Gandhi, der den Kompromiss wählt. Obwohl die Kampagne die Briten nicht aus Indien vertreibt, kratzt es an der Legitimation der britischen Kontrolle und führt die indischen Menschen zum Nachdenken über Unabhängigkeit.A Force More Powerful: South Africa, Freedom In Our Lifetimevon Steve York - Kamera: Giulio Biccari, Richard Gibb, Peter Pearce, Dilip Varma - Produktion: © 2000 York Zimmerman Inc. Sprache: ENFür 40 Jahre unter dem System der Apartheid leidend und über die Jahre immer wieder dagegen protestierend, gehen schwarze SüdafrikanerInnen quer durch Südafrika 1984 auf die Strassen. Aber die Revolte ist chaotisch, unorganisiert und gewalttätig. Viele Schwarze sterben, nachdem das Regime mit Gewalt antwortet. In Port Elizabeth leitet ein charismatischer junger Aktivist, Mkhuseli Jack, geschickt die Energie der Menschen um in strategische, gewaltfreie Aktion. Durch einen Wirtschaftsboykott der, von Weißen geführten, Geschäfte erhalten die Schwarzen mehr Aufmerksamkeit für ihre Anliegen als je zuvor.Gekoppelt mit Arbeitsstreiks und internationalen Sanktionen, spaltet eine neue Welle von gewaltfreier, direkter Aktionen die Regierung. Es hilft auch, einen Premierminister in Verhandlung für Nationalwahlen zu bringen, an denen Schwarze zum ersten Mal in Südafrika?s Geschichte teilnehmen und Nelson Mandela als Präsident gewählt wird.Ziviler Ungehorsamvon haifa rosenbaum/zen/v/jens blatt/steve/saetchmo Produktion: kanalB, 2003gegen den krieg - die 50minütige ausgabe besteht aus 3 beiträgen. zur einleitung gibt es einen film, in dem anhand einer weltkartenanimation gezeigt wird, wie konsum und krieg zusammenhängen. danach gibt es eine doku ueber die blockade der rhein-main airbase, eine woche vor kriegsbeginn. die airbase in frankfurt ist der wichtigste us amerikanische militärflughafen in deutschland, über den der truppenaufmarsch und nachschublieferungen in die golfregion erfolgt. als letzter kommt ein essayistischer film mit dem titel 'krieg ohne ende' von Haifa Rosenbaum. es erzählt davon dass auch hier, überall krieg herrscht.Kurzfilme zu ARBEIT & SOZIALEMMenu Deluxe von Silvia PerneggerColoured Flowers von Birgit Roses Riedler, Sheda SamyiTropfenfilm von Wilma CalisirBackdoor von Daniel BachlerLife Ball TV-Sujets von Nathalie ChaninMenu Deluxevon Silvia PerneggerKamera: Astrid Heubrandtner Darstellerin: Petra Kaltenberg Schnitt: Thomas Horwath, Markus Degen Musik: Mace Mundy / VillalogMenu Deluxe - ein gnadenloses Portrait des Alltags einer Magersüchtigen. Jedes Essen wird kontrolliert, imganiertes Fettsein wird bestraft. Die Schuldgefühle werden rausgekotzt - und keiner merkt was.Bei der 11. Feminale in Köln, dem weltweit zweitgrößten Frauenfilmfestival, war Österreich mit diesem Sozial-Spot vertreten.Coloured Flowersvon Birgit Roses Riedler, Sheda Samyi - Kerala / Süd-Indien, 2003Der Kurzfilm 'The Coloured Flowers' wirft einen Blick auf die indische Frau, ihren Glauben und ihre Kraft, über den grauen Alltag der Männerwelt hinweg zu lächeln. Als Autorin erklärt Birgit Riedler Bilder über das Leben eines Rasta in einem in Kürze erscheinenden Buch (Burisch, Helmut; RastafarI). Tropfenfilmvon Wilma CalisirEine kurze Animation über die Traurigkeit.Am Anfang war der Tropfen. Warum ist der Tropfen traurig? Liegt es nicht in der Natur des Tropfens, traurig zu sein? Und gegen die Natur kann man nichts machen, oder?Backdoorvon Daniel BachlerDie Gefahren der direkten DemokratieEin Filmcomic/Comicfilm über eine Gruppe von Hackern, die es geschafft haben Delphi zu knacken, ein Abstimmungssystem für die direkte Demokratie der Zukunft. Aber was sollen Sie jetzt mit ihrer neu gewonnen Macht anfangen?Life Ballvon Nathalie Chanin, Kamera: Andreas Berger, Produktion: fish film, A, 2000 Länge: TV 4 x 30'Wissen Sie, was HIV ist? Sind Sie HIV-positiv?F13 - und wieder Freitag, der Dreizehntevon Gertrud und Helmut MacikLänge: 28Eine Dokumentation der Wiener Obdachlosen-Zeitung 'Augustin'.Farbe der Erde - Nuriovon Peter Grabher, © kinoki lumal, Mexiko 2002, spanische OmU deutsch 2001 versammelten sich in Nurio, Michoacan VertreterInnen von über 50 verschiedenen indigenen Gruppen zum 3. Indigenen Nationalkongress (Congresso Nacional Indigena/CNI), um die politischen Forderungen der anwesenden zapatistischen Kommandanten zu diskutieren, die sich gerade auf dem Marsch nach Mexiko City befanden. Der Film bringt Interviews von KongressteilnehmerInnen und Auszüge aus den Reden verschiedener zapatistischer Kommandanten. Die Hauptforderung ist die nach der Umsetzung der Übereinkünfte von San Andres über indigene Rechte, die im Rahmen der Friedensverhandlung mit der mexikanischen Bundesregierung 1996 beschlossen, von dieser aber nie umgesetzt wurden.Europa von untenvon Leo GabrielEuromarsch, Arbeitslose Menschen machen auf ihren Wanderungen auf sich und ihre Anliegen aufmerksam.The Navigatorsvon Ken Loachmit freundlicher Unterstützung der Gewerkschaft der EisenbahnerDie Folgen der Bahn-Liberalisierung in GroßbritannienGATS-Kinospot von attac als VorfilmLaguna Negravon Peter Waldenberger, Thomas Haunschmid, Miguel Dietrich (Filmkollektiv Wahadi)Österreichischer Dokumentarfilm über die nicaraguanische Karibik-Küste. Von Gott geheilte Crack-Süchtige, schwarze Ladies mit bunten Lockenwicklern, Schildkröten zum Mittagessen, und Geschichtenerzähler, die Unglaubliches über das Leben im Busch zu berichten haben - immer noch. An Nicaraguas Karibiküste smootht der Alltag in relaxten Reggae Beats. Auch wenn Armut, Korruption und Abgeschiedenheit den Costeños, den Küstenmenschen, das Leben nicht leicht machen. Das Filmkollektiv wahadi portraitiert in 'Laguna Negra' die Menschen dieses vergessenen Teils Nicaraguas. Gedreht wurde der Dokumenarfilm in Bluefields, Pearl Lagoon und den Mískito Territories.Rote Zone - Die Arbeiterregion von Manchester bis Mailandvon Paul MeyerWorkers Film Association, Atelier Varan, Studio Equatore, GSARA, Medienwerkstatt FreiburgGB/F/B/BRD/I 1990, OF mit deutschen UntertitelnLänge: 115Ergänzt durch einen Rückblick auf die 100jährige Geschichte des 1. Mai erzählen 1990 fünf Filmgruppen fünf Episoden aus fünf Regionen des klassischen europäischen Industriegürtels: Sie berichten vom Leben afrikanischer ImmigrantInnen in Italien und dem Leben italienischer Arbeitsmigranten in der belgischen Borinage, von Wiedervereinigung und Dauernachtschicht in Deutschland und dem Vordringen der Digitalisierung in Frankreich. Schlieszlich gelangt der Film in das von der Krise und dem Thatcherismus gezeichnete Manchester. Jeder Teil rückt die sozialen Konflikte in den Vordergrund und stellt die Wirklichkeiten von Arbeitslosen, Einwanderern, jungen Maschinenschlossern, Arbeitern in der Autoindustrie und ehemaligen Bergleuten vor. Auf unterschiedliche Weise sehen sie sich alle, unabhängig von ihren jeweiligen, mit den sozialen Folgen der sogenannten Globalisierung und Liberalisierung in Europa konfrontiert.Der belgische Filmemacher Paul Meyer, der das Filmprojekt >Zone> koordinierte, hatte 1958 im Auftrag der belgischen Regierung einen Dokumentarfilm ueber die Kinder der Borinage gedreht, der nach der Fertigstellung zensiert wurde. Meyer musste persönlich die Kosten der Produktion zurückzahlen und konnte nie wieder einen Film machen.OPEN AIR-Kino, Perner-Insel ab 21:00Österreich von A-Zvon Filmkollektiv Studio West Salzburg, 2002Splitter-Videodenkzettel aus SalzburgH: Hymne an ein LandAnimation / Schnitt: Markus Huber© 2002 Studio WestM: MassentourismusText: Franzfriedrich FogelSprecher: Ingbert SegmüllerSound: Sina MoserSchnitt / Sounddesign: Petra HinterbergerIdee / Footage: Sina Moser / Drahtseil Archiv© 2002 Studio WestS: Sing mit für ÖsterreichSängerInnen: Bernadett Heidegger, Charlott Kreiner, Daniela Gnoyke, Michael Klammer, Nicola Marchand, Ute Hamm, Verena SaakeIdee / Akkordeon: Elke HartmannKamera / Animation: Sina MoserMusik: Österreichische Bundeshymne.Melodie: Wolfgang Amadeus Mozart 'Freimaurerkantate' KV 623aText: Paula v. PreradovicTonnachbearbeitung: Martin LöckerRegie / Schnitt: Petra Hinterberger© 2002 Studio WestJ: JoSacraAustriaIdee / Kamera: Karin HelmlMusik: 'Ave Maria' Johann Sebastian Bach / Charles Gounod© 2002 Studio WestK wie Kapitalismus: Shopping the WorldFragment einer 36-Minuten VideoprojektionKamera / Ton: Bernhard CellaDarsteller: anonymIdee / Realisation: Bernhard Cella© 1997 Studio West (für Splitter-Fragment)E: Danke EuropaKamera: Beatrix Zobl, Wolfgang SchneiderMusik: 'Mascara Negra' (Zé Kéti / Pereira Mattos) gespielt von Manuel and Music from the Mountains. Label: EMI, Verlag: Arapua Editora Musical; all rights reservedIdee / Realisation: Beatrix Zobel, Wolfgang Schneider© 2002 Studio WestL: Love ParadeKamera / Ton / Schnitt: Günther GannText / Sprecher: Harald Maria HeindlIdee / Regie: Günther GannDank an: Hans Pranter, Max Drabek, Martin Morawetz© 2002 Studio WestO: ORFIdee / Animation / Sound / Schnitt: Andreas Pögl© 2002 Pögl, Studio WestZ: ZooIdee / Animation / Ton / Schnitt: Petra Hinterberger, Claudio Ruggieri© 2002 Studio WestD wie Discipulus: The Making of the CitizenKamera / Ton: Lucas HorvathKameraassistenz: Moni K. HuberDarsteller: Moni K. Huber, Constantin Luser, Harald Hund, Paul HornAusstattung: Gottfried Goiginger, Tobias Kornhofer, Constantin Luser, Volksschule WagrainSchnitt: Harald HundIdee / Regie: Lucas Horvath© 2002 Studio WestN: Nach der SintflutAnimation / Ton: Andreas PöglText: H.C.Artmann 'nach ana sindflud' aus dem Gedichtband 'med ana schwoazn dintn. gedichta r aus bradnsee' (1958)Sprecher: Josefine Hollaus, Harald WestreicherIdee / Realisation: Andreas Pögl© 2002 Studio WestT: TierliebeKamera / Ton: Günther GannSprecher: Sonia, Miri, Roli, Laura, Günther, Hanna, AnnemarieSchnitt: Petra HinterbergerIdee / Realisation: Günther Gann© 2002 Studio WestI wie Idiot: Zampani AustriachiKamera: Nicole BaïerText: Christian QualtingerDarsteller: anonymSound: Tobias Ott, Sina MoserSchnitt: Nicole BaïerIdee / Realisation: Nicole Baïer© 2002 Baïer, Studio WestW: Die WandererSuper 8-Footage / Kamera: Wolfgang Stark© 2002 Studio WestA: Aus dem Ausland - Reaktionen in BerlinText: Agathe GoroczSound: Ulf LehmannSchnitt / Idee / Realisation: Agathe Gorocz, Karoline CernyDank an: Majo Ochsenhofer, Gudrun Joeller© 2002 Gorocz, Cerny, Studio WestV: Die verkürzte Neujahrsansprache von Bundespräsident Thomas BergerKamera / Ton: Sina MoserText / Sprecher: Thomas BergerSchnitt: Petra HinterbergerRealisation: Sina Moser© 2002 Studio WestY: Yeah, wenn nicht er?Ton: Emmanuel HollickAnimation: Manuel ZaunerKamera / Schnitt: Ernst PohnIdee / Realisation: Ernst Pohn, Manuel Zauner, Emmanuel Hollick© 2002 Studio WestG: Güle, GüleDarstellerin: Gülay GulcanRealisation: Gudrun Joeller© 2002 Joeller, Studio West F: Fassadenstücke. Eine Exposition der österreichischen SeeleKamera / Schnitt: Erika KronabitterDarsteller: Hubert Löffler, Arno ÖhriAssistenz: Patrick MaurerIdee / Realisation: Erika Kronabitter© 2002 Kronabitter, Studio WestR: Read my LipsKamera: Nicole BaïerTon: Sina Moser, Nicole BaïerTonassistenz: Magdalena KleinSchnitt: Nicole BaïerTonschnitt /-mischung: Silke Theinermit / Dank an: Petra, Kai, Gunther, Peter, Schorsch, Sina, Magdalena, das Publikum der Schranne am Donnerstag vor der Wahl 2002Idee / Realisation: Nicole Baïer© 2002 Studio WestP: Puoppen - sexus austriae1980erSuper 8-Footage / Kamera: Daniel Jokesch, Nikolaus Ortner, 2002© 2002 Studio WestB: Bürger:wehr - euch!Darstellerin: Maria OchsenhoferKamera: Gudrun JoellerSound: Marion FreudenthalerSchnitt: Wolfgang SchwarzenbrunnerIdee / Realisation: Gudrun Joeller© 2002 Studio WestQ: Quo vadis, Austria?Kamera: Sina MoserText: Erich Fromm (1991). Wege aus einer kranken Gesellschaft. München: dtv, S 167ff (Originalausgabe 1955: The Sane Society. New York: Holt, Rinehart & Winston)© 2002 Studio WestBasta! Argentinien 2002von kanalBARG, 2002 Länge: 60, Sprache: DEder 60minütige dokumentarfilm informiert darüber, wie das land vom us-imperialismus und den internationalen finanzinstitutionen IWF und weltbank unter der fahne des neoliberalismus und mit hilfe einer korrupten einheimischen politischen klasse systematisch ruiniert wurde. der kompakte und einmütige widerstand der bevölkerung seit dem 19./20. dezember 2001 bringt seitdem die verhältnisse langsam, aber unaufhaltsam ins wanken: die leute organisieren sich in nachbarschaftsversammlungen, die arbeitslosen blockieren straßen, fabriken werden besetzt und von den arbeiterInnen weitergeführt, die straflos gebliebenen militärs (es gab 30.000 verschwundene waehrend der militärdiktatur) und politiker werden auf offener straße angegriffen und öffentlich verurteilt. es kommen die armen zu wort, die kein haus, keine asphaltierten straßen, kein geld für essen haben, professoren, aktivistInnen, fabrikbesetzerInnen, die leute, die sich in den versammlungen organisieren.Kurzfilme zu NEOLIBERALEMWiderstand-Serie gegen Schwarz/Blau von Susanne Aichholzer, Sven HilberthWiderstand an der Uni von Susanne Aichholzer, Sven HilberthFrowenwiderstand von Karl Rothauer24 11 2002 von Renée KellnerNika Ithemba von eyeM für Life BallWiderstand-Serie gegen Schwarz/Blauvon Susanne Aichholzer, Sven HilberthTrilogie über die Proteste gegen die schwarz-blaue Bundesregierung. Tagesaktuelle UTV-Berichterstattung im Februar 2002.Widerstand an der Univon Susanne Aichholzer, Sven HilberthAudimax-Besetzung gegen die blau-schwarze Regierungsbildung im März 2000. Widerstand an der Universität Wien - eine Bestandsaufnahme. Beitrag zur politischen Situation Österreichs. Das Audimax der Uni Wien wird besetzt!Frowenwiderstand24 11 2002von Renée KellnerA, 02/03 Länge: 12'...24.11.2002 - letzte Nationalratswahl. In Österreich. Wiss'mer eh'- oder auch schon nicht mehr - eh' schon wurscht, egal, oder was? Jetzt müssen wir leben, mit ihm, dem Resultat vom 24.11.2002 - Wozu auch noch einen Film zu diesem Datum anschauen. Da braucht sich niemand etwas besonderes erwarten. Die Wirklichkeit, die 'dem wer wenn nicht er' durch einen lieben Gott zum haushohen Wahlsieg verholfen hat, die ist doch nicht zu steigern. Aber, da gibt es eine Filmemacherin, die kann das.24 11 2002, der Film von Renée Kellner. Tiefsinnig, flott, komisch und auf eine fast schon hinterhältige Art und Weise berührend. Der Film zeigt Menschen (dargestellt von KünstlerInnen der Gruppe TEICH® seit 2001.Kunst) in gekonnter Überzeichnung eingesperrt zwischen Alltag und MedienSchlagzeilen. Eine herrliche Parodie bei der, obwohl sie sich auf unsere politische Wirklichkeit bezieht, das Lachen nicht im Hals stecken bleibt.'Erinnerungen an die tiefsinnige Komik eines Buster Keaton tauchen auf. Ein Stück Zeitgeschichte. Mit allerfeinster Klinge geschnitten.' feedback von Beate B(aumgart)Nika Ithembavon eyeM für Life BallPatentierte Medikamente, in diesem Fall zur HIV-Behandlung, sind für die infizierten Menschen unleistbar. Pharma-Konzerne strengten einen gemeinsamen Prozess in Süd-Afrika an, um ja keine 'Verluste' einzufahren. Erlöse des Life Balls gehen in Zusammenarbeit mit der Elton John-Foundation seit einigen Jahren auch nach Afrika.Noam Chomsky @ Porto Alegre, 2003von erato social filmNoam Chomsky zu den 'Klassikern' - Globalisierung, Neoliberalismus, Krieg, Frieden, Medien - beim heurigen Weltsozialforum in Porto Alegre.