Die Normale 2009
das gesellschafts- und wirtschaftspolitische Dokumentarfilm-Fest

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Hunger.Macht.Profite. III
Filmtage zum Recht auf Nahrung




zum Projektbericht (PDF, 344kb)
zur Foto-Dokumentation

01.-04.10.2009 Schikaneder Wien zum Programmheft (PDF, 560kb)
08.-11.10.2009 Local-Bühne Kino Freistadt (OÖ) zum Programmheft (PDF, 332kb)
15.-18.10.2009 Diesel Kino Leibnitz (Stmk) zum Programmheft (PDF, 576kb)


Hunger macht Profite.

Im Frühjahr 2008 waren die Kameras auf die weltweiten Hungerrevolten von Haiti bis Ägypten gerichtet. Für einen kurzen Augenblick waren die von Hunger betroffenen Menschen dieser Erde ins Licht der Öffentlichkeit gerückt, um nur wenig später wieder im Schatten einer weltweiten Finanzkrise zu 'verschwinden'.

Mit den Filmtagen zum Recht auf Nahrung – Hunger.Macht.Profite. – haben FIAN Österreich, Attac, ÖBV-Via Campesina Austria und normale.at dem entgegen gewirkt und strukturelle Ursachen von Hunger sichtbar gemacht. In den an die Dokumentarfilme anschließenden Filmgesprächen haben wir aktuelle Problemlagen und Lösungsmöglichkeiten gemeinsam mit ExpertInnen diskutiert.

Im derzeitigen Wirtschaftssystem werden durch Wettbewerbsdenken und Profitstreben auch Abhängigkeit und Ausbeutung verstärkt. Die auf Produktivitätssteigerung ausgerichtete global vernetzte Landwirtschaft funktioniert ebenso nach diesen Mechanismen. Durch das freie Spiel des Marktes und den damit einhergehenden Verdrängungsprozessen, stehen sowohl in Ländern des Südens wie auch in Ländern des Nordens KleinbäuerInnen unter massivem Druck und sehen sich so gezwungen, ihre Höfe und ihr Land aufzugeben. Dabei ist laut dem Weltagrarbericht 2008 gerade die kleinbäuerliche Landwirtschaft zentral in der Bekämpfung von Hunger und Armut.

Laut der UN Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO hungern derzeit eine Milliarde Menschen weltweit – ein historischer Negativrekord:
Weltweit hungert jeder 6. Mensch!
Das bereits in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verbriefte Recht jedes Menschen, frei von Hunger zu sein, wird milliardenfach verletzt. So sprechen mehr als eine Milliarde Gründe dafür, diese Gesellschaftsordnung zu ändern und eines der grundlegendsten Menschenrechte – das Recht, sich zu ernähren – in den Mittelpunkt der globalen Politik zu rücken.

Brigitte Reisenberger (FIAN Österreich), Barbara Waschmann (normale.at), Ludwig Rumetshofer (AgrarAttac) und Karin Okonkwo-Klampfer (ÖBV-Via Campesina Austria)
EUropa - Österreich, Oktober 2009

Über die Trägerorganisationen (PDF, 228kb)

Zum Download der Programmfolder:
Hunger.Macht.Profite.III Programm - 01.-04.10.2009 Schikaneder Wien (PDF, 560kb)
Hunger.Macht.Profite.III Programm - 08.-11.10.2009 Local-Bühne Kino Freistadt (PDF, 332kb)
Hunger.Macht.Profite.III Programm - 15.-18.10.2009 Diesel Kino Leibnitz (PDF, 576kb)

Literatur-Tipp:
polis aktuell 2/09: Recht auf Nahrung und Wasser

Bei Interesse an Zusammenarbeit wenden Sie sich bitte an brigitte.reisenberger[at]oneworld.at
Bitte ersetzen Sie das [at]-Zeichen durch das herkömmliche @ - Danke

zu 'Hunger.Macht.Profite.I' Wien, Dez 2006
zu 'Hunger.Macht.Profite.II' Wien - Gleisdorf - Kirchdorf a.d. Krems Mär-Apr 2008