10:00-12:30 Uhr Nichts geht ohne Coca-Cola von Inge Altemeier und Reinhard Hornung 45 Min, deutsch Deutschland 2006 geeignet ab 14 Jahren www.globalfilm.de
| Der amerikanische Getränke-Gigant Coca-Cola hat es so mit der FIFA vereinbart: In allen Stadien einer Fußballmeisterschaft dürfen nur Soft-Drinks von Coca-Cola verkauft werden. Es gibt sogar Bannmeilen rund um die Stadien, in denen die Konkurrenz nichts anbieten und auch nicht werben darf. Mit Ticketverlosungen, Fußballturnieren und neuem Dosen-Design setzt sich Coca-Cola schon frühzeitig in Szene. Sportlich und fair, so will Sponsor Coca-Cola gerne bei Konsument und Konsumentin ankommen. Der Film überprüft kritisch, welchen Wert diese Attribute tatsächlich im Alltag des Konzerns haben. Denn Fairness wird bei dem globalen Konzern nicht groß geschrieben. Sind es in europäischen Ländern staatliche Fördergelder, die kassiert wurden ohne die versprochenen, langfristigen Arbeitsplätze zu schaffen, so gräbt Coca-Cola in Indien den Bauern und Bäuerinnen buchstäblich das Wasser ab. Tagelöhner in Indien arbeiten für 1,50 Euro pro Schicht, das Land ist kontaminiert. |
| Im Anschluss an den Film sprechen wir über transnationale Konzerne, die bislang nur Rechte (Handelsliberalisierung, Patentschutz, Investitionsschutz), aber keine Pflichten haben. Errungenschaften des 20. Jahrhunderts wie Arbeits- und Sozialrechte, Umweltschutzgesetze und Menschenrechte, sind aus der Sicht der Multis Handelshemmnisse, die es aus dem Weg zu räumen gilt. Wer kontrolliert die Multis? Wie lassen sich die Interessen der Multis mit demokratischen Vorstellungen vereinigen? zum Download des Begleitmaterials für den Unterricht (PDF, 416kb) Link-Tipps: Corporate Europe Observatory (CEO): www.corporateeurope.org Multiwatch Schweiz: www.multiwatch.ch Coca-Cola Kampagnen: www.labournet.de/internationales/co/cocacola/ |