Die Normale 2008
das gesellschafts- und wirtschaftspolitische Dokumentarfilm-Fest

Die Filmtage zum Recht auf Nahrung
Spielorte
Presse
Programmübersicht
Film zu Agro-Sprit: Fette Beute
Film zu Wasser unter'm Hammer
Film zu Hühner-Exporten nach Afrika
Film-Satire mit Louis de Funès
Filmfrühstück ohne GMO
Filmtage Hunger.Macht.Profite.II ProjektträgerInnen
Hunger.Macht.Profite.II Team
Hunger.Macht.Profite.II Kontakt
Filmtage Hunger.Macht.Profite.II wurden ermöglicht durch

Hunger.Macht.Profite. II
Filmtage zum Recht auf Nahrung




Vielen herzlichen Dank an 867 TeilnehmerInnen - davon 163 SchülerInnen - sowie an unsere Fördergeber, Kooperations- und MedienpartnerInnen, PraktikantInnen - alle, die «Hunger.Macht.Profite.II» im Wiener Schikaneder, Diesel Kino Gleisdorf (Stmk) und Kino Kirchdorf (OÖ) ermöglicht haben - und all jene, die im Geiste mit uns waren ;-)

zum Projektbericht (PDF, 148kb)
zur statistischen Auswertung (PDF, 28kb)


„Hunger ist kein Schicksal. Hunger wird gemacht.“

So lautete das Kampagnenmotto in den 1970ern, mit dem vor allem entwicklungspolitische Organisationen auf die Lücke zwischen Nahrungsmittelüberfluss und weltweitem Hunger öffentlich aufmerksam machten. Wie kommt es, dass auch heute über 850 Millionen Menschen chronischen Hunger leiden, während es weltweit Nahrungsmittel für über 12 Milliarden Menschen gäbe? Weshalb sind die meisten der Armen Menschen, die am Land leben? Wieso sind in Europa und den USA jährlich so viele Bäuerinnen und Bauern gezwungen, ihre Höfe aufzugeben? Trotz steigender Lebensmittelpreise?

Mit den Filmtagen zum Recht auf Nahrung – Hunger.Macht.Profite. – zeigen FIAN Österreich, Attac, ÖBV-Via Campesina Austria und normale.at die strukturellen Ursachen von Hunger in Zeiten der Globalisierung auf. Globale Agrarproduktion und Welternährung werden in verschiedenen Kontexten aufgegriffen: International organisierte Lebensmittelproduktion und Ernährungssouveränität, Qualität unserer Nahrung, Patente und genetisch modifizierte Organismen (GMO), das Menschenrecht sich zu ernähren und der Zugang zu produktiven Ressourcen wie Land, Wasser, Saatgut.

60 Jahre nach der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wird das verbriefte „Recht vor Hunger geschützt zu sein“ täglich millionenfach gebrochen. Die Verletzung des Menschenrechts auf Nahrung geht in vielen Fällen mit ökologischer Zerstörung, Ausbeutungs-/Herrschaftsverhältnissen und Enteignungsprozessen einher. Auf die eine oder andere Weise betrifft das den wirtschaftlichen und sozialen Alltag sowie die Gesundheit von uns allen.

Die in Hunger.Macht.Profite. gezeigten Dokumentarfilme widmen sich Fakten, die einer breiteren Öffentlichkeit kaum zugänglich sind. In Filmgesprächen laden wir zu aktuellen Debatten ein und schärfen das Bewusstsein, dass unsere Einkaufsgewohnheiten und unser alltägliches Handeln ein politischer Akt sind, der sich nicht allein in „korrektem Konsum“ erschöpft.

Brigitte Reisenberger (FIAN Österreich), Barbara Waschmann (normale.at), Franziskus Forster (Attac) und Karin Okonkwo-Klampfer (OeBV-Via Campesina Austria)

Widerstand ist fruchtbar.

zum download der Programmfolder für
Schikaneder Wien, 6.-9. März 2008 (PDF, 792kb)
Diesel Kino Gleisdorf, 27.-30. März 2008 (PDF, 788kb)
Kino Kirchdorf, 3.-6. April 2008 (PDF, 792kb)


Infos zu den Projektträgerorganisationen:

FIAN FoodFirst Informations- und AktionsNetzwerk ist die internationale Menschenrechtsorganisation für das Recht sich zu ernähren. FIAN hat Beraterstatus bei der UNO und wird weltweit für Fälle aktiv, in denen das Recht auf Nahrung verletzt wird.
www.fian.at

normale.at veranstaltet in Österreich seit 2003 gesellschafts- und wirtschaftspolitische Dokumentarfilmfestivals und trägt umfassende Erfahrung zur Planung und Durchführung bei.
www.normale.at

ÖBV - Via Campesina Austria ist eine Basisorganisation von Bauern und Bäuerinnen in Österreich. Die ÖBV bietet basisorientierte Bildungsarbeit und politisches Lobbying für eine gerechte Agrarpolitik im Sinne der Ernährungssouveränität.
www.viacampesina.at

AgrarAttac ist eine Inhaltsgruppe von Attac Österreich und betreibt Bildungs- und Vernetzungsarbeit zu Themen der globalen Landwirtschaft. Die vielen ehrenamtlich engagierten Menschen dieser Gruppe wollen Alternativen zur bestehenden neoliberalen Globalisierung vorantreiben.
www.attac.at