19:00 Uhr Bullshit von PeÅ Holmquist und Suzanne Khardalian 44 Min, DE Schweden 2005
| Ein Dokumentarfilm über Vandana Shiva, indische Umweltaktivistin und Nuklearphysikerin, und ihr Engagement gegen Patente, genetische Modifizierung, Bio-Piraterie und für die Bewahrung indigenen Wissens. Das Regie-Duo folgt ihr über zwei Jahre von ihrem organischen Bauernhof am Fuße des Himalaya zu mächtigen Institutionen weltweit. Hier führt Vandana Shiva den Kampf mit einem ihrer härtesten Gegner, Monsanto, dem größten US-amerikanischen Biotechnologiekonzern, der versucht, den Weizen der Indianer zu patentieren. Die Filmschaffenden arrangieren ein bewegendes Treffen zwischen Vandana Shiva und Barun Mitra, Lobbyist eines neoliberalen Think-Tanks und grimmiger Kritiker von Vandana Shiva. Er hat ihr den 'Bullshit'-Preis für nachhaltige Armut verliehen. Gemeinsam mit Dalits versucht sie, eine Abfüllanlage des Coca-Cola Konzerns in Kerala (Indien) zu schliessen, durch die ihr Grundwasser verseucht wird. Ebenfalls geht sie der Frage nach der steigenden Selbstmordrate von Bäuer/innen und Bauern als eine Folge der Globalisierung nach. Vandana Shiva wurde 1993 mit dem 'Right Livelihood Award' ausgezeichnet, das Time-Magazin bezeichnet sie als 'Heldin unserer Zeit', eine Ikone für Jugendliche überall auf der Welt ihre Gegner nennen sie 'The Green Killer'. |
| Anschließendes Filmgespräch mit Gertrude Klaffenböck (FIAN, internationale Menschenrechtsorganisation für das Recht sich ernähren), Franziskus Forster (AgrarAttac, Inhaltsgruppe von Attac Österreich) und Irmi Salzer (ÖBV Via Campesina Österreich) zu genetisch modifizierten Organismen (GMO), ihren Implikationen und Alternativen. Den Abend beschließt ein medienpolitisches 'Gustostückerl'.  |