Die Normale
das gesellschafts- und wirtschaftspolitische Dokumentarfilm-Fest

normale.at Wasser-Spezial Programmüberblick
Programm 18.09.06 Status Quo
Programm 19.09.06 Staudämme
Programm 20.09.06 Wasserwirtschaft
Programm 21.09.06 Menschenrecht
Programm 22.09.06 Coca-Cola
Programm 23.09.06 Privatisierung und Perspektive
normale.at Wasser-Spezial Presse
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Normale 06 @ Strandbar Herrmann

Montag, 18. September 2006, ab 19:30 Uhr
Open Air - Eintritt frei


19:30 Uhr

Wasser für Nahrung
aus 'Der Durstige Planet', Deutsche Welle-TV

von Timur Diehn
Deutschland 2003
26 Min, deutsch

Der größte globale Wasserverbraucher und gleichzeitig Verschwender ist die Landwirtschaft. Mehr als 40 Prozent der Weltnahrungsmittel werden mit künstlicher Bewässerung erzeugt. Rinderzucht in der Wüste, Baumwollfelder in der asiatischen Steppe, Weizenernte in den Tropen.

Für die Erfolge der 'grünen Revolution' zahlen die Menschen einen hohen Preis. Zwar sorgt die künstliche Bewässerung im großen Stil weltweit für Rekordernten. Gleichzeitig versiegen gigantische Flüsse, bevor sie das Meer erreichen.

20:00 Uhr
Wasser für die Metropolen
aus 'Der Durstige Planet', Deutsche Welle-TV

von Dieter Roser
Deutschland 2003
26 Min, deutsch

Mexiko-City, Lagos und Jakarta - drei Kontinente, drei Mega-Cities und ein Problem: die Versorgung der Einwohner mit sauberem Wasser.

Mexiko-City kann seinen Wasserbedarf schon lange nicht mehr selbst decken, das Wasser muss aus 150 Kilometern Entfernung herangeschafft werden.
In der nigerianischen Wirtschaftsmetropole Lagos gibt es keine funktionierende Wasser-Aufbereitungsanlage, selbst das in Plastikbeuteln zu kaufende Trinkwasser ist nicht sicher: Diarrhöe, Gastronenteritis und Cholera drohen.

20:30 Uhr
Giganten der Wassertechnik
aus 'Der Durstige Planet', Deutsche Welle-TV

von Jens-Uwe Rahe
Deutschland 2003
26 Min, deutsch

Schon immer haben Regierende versucht, der Nachwelt durch gewaltige Bauwerke in Erinnerung zu bleiben. Gerade im Wasserbau haben moderne Maschinen und Techniken neue Wege eröffnet.

Und so lautet das Credo vieler Politiker und Technokraten bis heute: Große Probleme können nur durch große Projekte, vor allem Staudämme und Kanäle, gelöst werden. Besonders Entwicklungs- und Schwellenländer versuchen, sich mit Superlativen im Wasserbau zu übertreffen.