| | | Normale 06 @ Strandbar Herrmann
Montag, 18. September 2006, ab 19:30 Uhr Open Air - Eintritt frei
19:30 Uhr
Wasser für Nahrung aus 'Der Durstige Planet', Deutsche Welle-TV von Timur Diehn Deutschland 2003 26 Min, deutsch
| Der größte globale Wasserverbraucher und gleichzeitig Verschwender ist die Landwirtschaft. Mehr als 40 Prozent der Weltnahrungsmittel werden mit künstlicher Bewässerung erzeugt. Rinderzucht in der Wüste, Baumwollfelder in der asiatischen Steppe, Weizenernte in den Tropen. Für die Erfolge der 'grünen Revolution' zahlen die Menschen einen hohen Preis. Zwar sorgt die künstliche Bewässerung im großen Stil weltweit für Rekordernten. Gleichzeitig versiegen gigantische Flüsse, bevor sie das Meer erreichen. | 20:00 Uhr Wasser für die Metropolen aus 'Der Durstige Planet', Deutsche Welle-TV von Dieter Roser Deutschland 2003 26 Min, deutsch | Mexiko-City, Lagos und Jakarta - drei Kontinente, drei Mega-Cities und ein Problem: die Versorgung der Einwohner mit sauberem Wasser. Mexiko-City kann seinen Wasserbedarf schon lange nicht mehr selbst decken, das Wasser muss aus 150 Kilometern Entfernung herangeschafft werden. In der nigerianischen Wirtschaftsmetropole Lagos gibt es keine funktionierende Wasser-Aufbereitungsanlage, selbst das in Plastikbeuteln zu kaufende Trinkwasser ist nicht sicher: Diarrhöe, Gastronenteritis und Cholera drohen. | 20:30 Uhr Giganten der Wassertechnik aus 'Der Durstige Planet', Deutsche Welle-TV von Jens-Uwe Rahe Deutschland 2003 26 Min, deutsch | Schon immer haben Regierende versucht, der Nachwelt durch gewaltige Bauwerke in Erinnerung zu bleiben. Gerade im Wasserbau haben moderne Maschinen und Techniken neue Wege eröffnet. Und so lautet das Credo vieler Politiker und Technokraten bis heute: Große Probleme können nur durch große Projekte, vor allem Staudämme und Kanäle, gelöst werden. Besonders Entwicklungs- und Schwellenländer versuchen, sich mit Superlativen im Wasserbau zu übertreffen. | | | |