Die Normale
das gesellschafts- und wirtschaftspolitische Dokumentarfilm-Fest

Junge Normale @ cinemagic 8.-12.05.06
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Programmüberblick
[junge] normale Programm 08.05.06
[junge] normale Programm 09.05.06
[junge] normale Programm 10.05.06
[junge] normale Programm 11.05.06
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Strandbar Herrmann Programm 13.05.2006
Strandbar Herrmann Programm 14.05.2006
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[junge] normale 06 Team
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Junge Normale 06 @ cinemagic
Programm am Freitag, 12. Mai 2006

zum download des Junge Normale @ cinemagic-Programms (pdf, 716kb)

9:00-11:30 Uhr Die Königinnen von Salgueiro haben relative Bürgerrechte
von Silvia Santangelo-Jura & Christa Bechtloff-Franz

18:00 Uhr Ein Europa für Menschen Präsentation des VÖGB-online-Moduls - Eintritt frei

19:30 Uhr5 Fabriken Arbeiterkontrolle in Venezuela von Oliver Ressler & Dario Azzellini




9:00-11:30 Uhr
Die Königinnen von Salgueiro
haben relative Bürgerrechte

von Silvia Santangelo-Jura & Christa Bechtloff-Franz
Österreich 2002
45 Min, deutsch
ab 16 Jahren
Im Mittelpunkt steht das Ausbildungsprojekt Nika Jaina, ein Afro-Friseurinnenkurs für Mädchen in einem Elendsviertel von Rio de Janeiro.

Die Projektleiterin und Umbanda-Priesterin Dona Iveta setzt sich mit Verstand und Visionen für bessere Lebensbedingungen der schwarzen Jugendlichen ihres Viertels ein.

Ihr Dialogpartner Januario Garcia, ein Intellektueller der schwarzen Bewegung, stellt die gesamtgeschichtlichen Bezüge her: von der Abschaffung der Sklaverei bis in das moderne Brasilien zieht sich der Faden der Nichtanerkennung der elementarsten BürgerInnenrechte für die Schwarze Bevölkerung.


Rahmenprogramm
des Vormittags

In Zusammenarbeit mit dem Kulturfestival „Onda Latina“ sind wir im Gespräch mit der Regisseurin Silvia Santangelo-Jura, hören von der Musikerin Célia Mara Aktuelles aus Brasilien und überlegen, wie wir der 'digital divide' ('digitalen Kluft') - also dem Zugang zu Information über Informations- und Kommunikationstechnologie – zwischen Nord und Süd und innerhalb unserer Wohlstandsgesellschaft beikommen können.

zum download der Handreichung (PDF, 52kb)

www.ondalatina.at
www.globalista.info
www.worldsummit2005.de


18:00 Uhr
Ein Europa für Menschen
wirtschaftspolitische Zusammenhänge, gesellschaftspolitischer Einfluss

Präsentation
Eintritt frei
Dieses online-Informationsmodul ist Bestandteil eines Seminars, das beim Verband Österreichischer Gewerkschaftlicher Bildung (VÖGB) im Oktober 2006 beginnt. Wir werfen schon mal einen ersten Blick darauf:

'Ein Europa für Menschen' schafft – mit Fokus auf Arbeitsbedingungen – Bewußtsein für die Zusammenhänge zwischen regionalen Problematiken und globalen Entwicklungen.

Das online-Informationsmodul kombiniert Ausschnitte aus Dokumentarfilmen mit Analysen, Fakten & Zahlen und gibt die aktuellen wirtschaftspolitischen Entwicklungen in Europa wieder.

Dazu gehören Liberalisierung und Privatisierung genauso wie Steuerpolitik, Standortwettbewerb und geänderte Arbeitsbedingungen.

„Heute dienen nur noch 3% der in der Welt umlaufenden Gelder dem Warenaustausch oder Handel und 97% der reinen Spekulation.“
Quelle: Bundesverband deutscher Investmentbanken, Jahresbericht 1998

www.voegb.at


19:30 Uhr
5 Fabriken
Arbeiterkontrolle in Venezuela

von Oliver Ressler & Dario Azzellini
Österreich 2006
83 Min, ES-OmU-DE
Die Veränderungen im Produktionsbereich Venezuelas werden anhand von fünf Großunternehmen in unterschiedlichen Regionen dargestellt: eine Aluminiumhütte, ein Textilunternehmen, eine Tomatenfabrik, eine Kakaofabrik und eine Papierfabrik.

Von den Beschäftigten erkämpft und durch Kredite der Regierung unterstützt, breiten sich in vielen lateinamerikanischen Ländern verschiedene Formen der Mit- und Selbstverwaltung aus. Gemeinsam ist ihnen die Suche nach anderen Produktions- und Lebensmodellen.

„Die Versammlung ist praktisch der Chef des Unternehmens. In der Kooperative zu arbeiten ist viel besser, als für andere zu arbeiten, denn das ist wie ein Sklave der anderen zu sein.“
Rigoberto López von der Textilfabrik „Textileros del Táchira“ in San Cristóbal

Im Gespräch mit dem Regisseur Oliver Ressler widerlegen wir das Argument, dass „… ein Betrieb ohne Chef nicht zu führen ist“ und hinterfragen das Konzept der „Corporate Social Responsibility“, der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen.