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Fr, 22:15 Medienzelt Making a Killing: Philip Morris, Kraft and Global Tobacco Addiction EN, 45 Min Regie: Kelly Anderson, Tami Gold - Produktion: Infact - USA 2000 'Making a killing' deckt Philip Morris Mißbrauch rund um die Welt auf - zeigt, wie das Unternehmen seine politische Macht, Größe und Marketing nutzt, um Tabakabhängigkeit international zu verbreiten. 'Making a killing' enthüllt Philip Morris Rolle in der betrügerischen Geschichte der Tabakindustrie, seine Verwendung von agressiven Werbe- und Marketingstrategien in Osteuropa und Asien und wie sich der Konzern hinter dem familienfreundlichen Image seiner Tochtergesellschaft Kraft Foods versteckt. Dabei reflektiert und baut 'Making a Killing' auch auf dem größer werdenden Druck von Basisbewegungen nach Haftungsverantwortung von Unternehmen auf. Der Film inkludiert ein 15minütiges Fazit über den enormen Erfolg der Rahmenkonvention zur Tabakkontrolle, dem weltweit ersten Abkommen zur Gesundheits- und Unternehmenshaftung.
Mediathek medicina de todos DE, 40 Min Regie: Katja Reusch und Ulrich Selle In einem kleinen, von der Regierung vergessenen Dorf im mexikanischen Urwald organisieren sich die Einwohner ihr Gesundheitssystem selbst, denn die ungewöhnliche Pflanzenvielfalt der Region birgt wahre Schätze an Heilkräutern. 'Biopiraten', von Pharmakonzerne entsendete Kundschafter, versuchen die Geheimnisse auszuspionieren und für Patente zu verwerten.
Sa, 15:00 Medienzelt MenschIn - Der Film über Ute Bock DE, 15 Min Renée Kellner Über den Inhalt ihres Filmes will Renée Kellner nur Natascha Wodin zitieren: 'Die eigentliche Geschichte bleibt unerzählt, denn die wahre Sprache könnte nur die Sprachlosigkeit sein'. (red - dieStandard.at)
Do, 19:30 Kunst-Uni Mickey Mouse Monopoly EN, 53 Min Regie: Miguel Picker - USA 2003 Welcome to Disney World! Die Zeichentrickfilme des Mega-Konzerns prägen seit Jahrzehnten das Bewusstsein von Kindern und Jugendlichen. Da lohnt es sich, etwas genauer hinzuschauen und die kulturelle Pädagogik zu beleuchten, die den Figuren und Geschichten zugrunde liegt. Wie werden Nationalitäten, Geschlechter und soziale Schichten präsentiert? Und siehe da: Der 'global storyteller' Disney mutiert unversehens zur ideologischen Waffe.
Fr, 19:10 Kunst-Uni Michael Moore im Wiener Volkstheater EN, 19 Min Redaktion: Susanne Unger - ´utv.at - A 2003 Michael Moore stellte sein neues Buch 'Volle Deckung Mr. Bush' im Volkstheater vor. Er tourt damit durch Europa und versucht seine Message anzubringen. Beide Veranstaltungen in Wien waren restlos ausverkauft...
Do, Fr, Sa ab 21:00 bei transpublic.at Musikvideos mit politischer Aussage Die Fähigkeit, mit Musik Grenzen zu überspringen und Menschen emotional noch viel stärker als mit Worten allein zu einen, macht Musik zu einem der wichtigsten Instrumente einer anderen, möglichen Welt. Mit solidarischer Unterstützung von www.doro.net
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Mediathek Nahostkonflikt und seine Präsenz in Österreich von Daniel Binder - utv.at- 65 Jahre danach>, 21 Min
65 Jahre nach der Reichskristallnacht wurde eine Gedenkveranstaltung von Vertretern der Gruppe Sedunia mit lautstarken anti-israelischen Slogans gestört. Nach kleineren Handgemengen und Intervention der Polizei mussten sich die Störer zurückziehen. In einem offenen Brief an die israelitische Kultusgemeinde Wien, wenngleich diese nicht als Organisatorin der Veranstaltung auftrat, nimmt die Sedunia Stellung zu den bedenklichen und besorgniserregenden Ereignisse in der Zirkusgasse. Allerdings meint die Sedunia damit nicht die Störaktion sondern sieht sich selbst als Opfer von rassistischen Ausschreitungen und zionistischen Gewalttätigkeiten. - Israel at Heart, DE - 23 Min
Wie leben israelische Studierende mit dem Nahostkonflikt? Wie wirkt sich der Konflikt auf ihren Alltag aus? Wie sehen sie den Konflikt mit allen seinen Begleiterscheinungen? Orly, Benny und Micha, drei Studierende aus Tel Aviv bzw. Jerusalem erzählen über ihre privaten Erfahrungen und ihre persönlichen Ansichten. - Ali Yahya, EN - 20 Min
Ali Yahya ist Araber und Muslim und darüber hinaus noch israelischer Staatsbürger. Dies ist eigentlich nichts Besonderes in seinem Land - immerhin sind fast 20% der Staatsbürger arabischer Herkunft. Auf den ersten Blick besonders scheint jedoch sein Beruf. Er ist Diplomat in Diensten seines Landes, Israel, und versah diesen Dienst bis vor kurzem als Botschafter in Finnland. Heute umschließt sein Tätigkeitsbereich sowohl die arabischen Nachbarstaaten Israels als auch die Vereinten Nationen. Anfang November war Ali Yahya in Wien. Im Interview spricht er über Israel, die Situation der arabischen Minderheit in Israel, den Konflikt mit den Palästinensern und den Terrorismus sowie über die Rolle der Medien im Konflikt.
Fr, 19:00 Kunst-Uni Noam Chomsky @ Porto Alegre, 2003 EN, 8 Min erato social films productions - Brasilien, 2003 Noam Chomsky zu den 'Klassikern' - Globalisierung, Neoliberalismus, Krieg, Frieden, Medien - beim 3. Weltsozialforum 2003 in Porto Alegre
Fr, 21:30 Medienzelt No Logo EN, 42 Min Regie: Sut Jhally + Loretta Alper - USA 2003 In Zeiten von Handelsmarken, sind Logos überall. Aber wieso befinden sich die weltweit bekanntesten Marken am falschen Ende der Spraydose? Und sind Ziel von Antiglobalisierungs-AktivistInnen und Protestierenden? NO LOGO ist die filmische Umsetzung des gleichnamigen Bestsellers der kanadischen Journalistin und Aktivistin Naomi Klein. Im Zentrum steht der zunehmende Einfluss multinationaler Konzerne in ökonomischer und kultureller Hinsicht: Marken wie Nike, Gap und Tommy Hilfiger verkaufen längst keine Produkte mehr. Ihre Marken sind Träume vom besseren Leben. Und wir sehen, in welchem Elend unsere schöne bunte Warenwelt entsteht. - globale03.de www.single-dasein.de/kohorten/naomi_klein.htm www.members.aon.at/antiglobe
Do, 17:00 Medienzelt Not for Sale EN, 31 Min Regie: Mark Dworkin und Melissa Young - USA 1998 Durch Patentierung eignen sich einige wenige Großkonzerne traditionelles Wissen z. B. der Völker Südamerikas oder Südasiens an. Außerdem unterliegen gentechnisch veränderte Produkte den patentrechtlichen Bestimmungen. Das hat katastrophale Auswirkungen besonders im landwirtschaftlichen Bereich: die Großkonzerne bestimmen (mit Hilfe der WTO) global die Bedingungen für Anbau und Handel. Weltweit richten sich Proteste gegen die Patentierung von Leben und tradiertem Wissen. Informationen zu Patentierung Informationen zu Patentierung, www.keinpatent.de
Fr, 20:00 Kunst-Uni Not in my name EN, 41 Min Regie: Tony Benn - UK/Afghanistan 2002 'Not in My Name' untersucht die Anfänge von George Bushs 'Krieg gegen den Terrorismus'. Menschen überall auf der Welt verurteilen die Attacke auf Amerika vom 11. September 2001, aber nehmen amerikanische Rechte es als Vorwand für einen gefährlichen 'war on terror'? Der Film erzählt die Geschichte, wie Amerika dazu kam, Afghanistan anzugreifen und untersucht die Mitwirkung von den USA und Großbritannien in der Region. Es erklärt auch den Hintergrund von Osama bin Laden und die wichtige Rolle, die die US in seiner Karriere gespielt haben. Mit Beiträgen von Tony Benn, John Pilger, Paul Foot, Jon Snow, Salma Yaqoob, Tariq Ali, George Galloway und Bianca Jagger. In 2002 veröffentlicht, wurde das Video in unabhängigen Kinos und an öffentlichen Versammlungen in den USA und in Großbritannien gezeigt.
Fr, 21:00 Kunst-Uni Not in My Name II - The Human Shields EN, 58 Min Regie: Marcus Relton - Irak/UK 2003 Im Januar 2003 bestiegen etwa 250 Menschen drei Londoner Doppeldeckerbusse und fuhren gen Irak. Ihr Ziel war es, den Krieg zu beenden. 'Not in My Name II - The Human Shields' folgt ihrer Reise durch Europa, Türkei und Syrien nach Bagdad. Sie erhalten große Unterstützung entlang ihres Weges und inspirieren hunderte Menschen, auch 'lebende Schutzschilder' zu werden. Unterwegs gibt es Probleme mit der Presse und Uneinigkeit über den Führungsstil. Nach 3.000 Meilen erreichen sie den Irak und entdecken die zerstörerischen Realitäten eines Landes, das unter den Auswirkungen der Sanktionen, den tödlichen Seuchen und den Uranwaffen-Rückständen aus dem 1. Golfkrieg leidet. Es gibt Auseinandersetzungen zwischen einigen 'lebenden Schutzschildern' und dem irakischen Regime. Einige fahren nach hause, aber etwa 140 bleiben. Sie beschreiben die Auswirkungen der, von den USA geleiteten, Bombardements und des Einmarsches. Der Film hinterfrägt, welchen Unterschied die menschlichen Schutzschilder gemacht haben. Retteten sie Menschenleben? Beeinflussten sie die Kriegsführung?
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The Order (Rahan Jäliillä) EN, 165 Min Regie: Harakka Timo - Produktion: Production House - Finnland 2003 Do, 21:30 Medienzelt Ein Mittelklasse-Mann im mittleren Alter investiert in einen Fernost-Fond und wundert sich, was sein Geld tatsächlich macht. Er folgt seiner Geldanlage rund um die Welt und landet in Dänemark, Korea, Afrika, China, den USA, Indien und England. Er lernt über die Nuß-Industrie in Mozambique, sammelt Gummi im brasilianischen Amazonas und nimmt am Weltbank-Gipfel in Washington teil. Der Kleinanleger trifft den Kassier des Supermarktes, der ihm gehört, eine entlassene Sekretärin seines Unternehmens, das Unterwäsche-Modell Nanhai, einen 70jährigen Börsespekulanten in Shanghai und all die Menschen, die den Preis des wirtschaftlichen Verfalls in China mit ihrer Gesundheit bezahlen. Wenn die Welt zerstört ist, könnte die Weltwirtschaft leiden. Aber er entdeckt auch, dass selbst der Terrorangriff auf das World Trade Center ein gutes Geschäft für einen Londoner Optionshändler ist.
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Fr, 20:00 Medienzelt Privatisierung des Wassers - Wasser, Macht Geld DE, 45 Min Regie: Michael Schomers - D 2003 Wasser ist ein Geschäft geworden. Großkonzerne wie RWE und Vivendi haben das lebensnotwendige Nass als vermarktbares Gut entdeckt und gehen auf Einkaufstour, um im großen Stil kommunale Wasserversorger aufzukaufen. Regisseur Michael Schomers spürt den Auswirkungen der Privatisierungswelle in europäischen Städten nach. Er hinterfragt die gängigen Argumente für die Privatisierung dieser sensiblen Infrastruktur und vergleicht sie mit den bisherigen Ergebnissen. Sein Befund ist ernüchternd: Weder ist das Wasser sauberer, noch der Umgang mit der kostbaren Ressource effizienter. Stattdessen gehen die Privatisierungen einher mit Entlassungen und massiven Preiserhöhungen. Und nicht selten bedienen sich die Firmen krimineller Praktiken, um ihr Stückchen vom großen Kuchen zu sichern. www.privatisierungswahn.de/wasser.html
Fr, 19:00 Medienzelt Profit, nichts als Profit! DE, 57 Min Regie: Raoul Peck - F-D-Haiti, 2001 Money makes the world go round. Aber so ganz rund läuft sie eben nicht: Einerseits die Makro-Ökonomie, die auf Macht der Finanzmärkte basiert. Andererseits die Mikro-Wirtschaft der Fischer und Bauern von Haiti, wo die Produkte des alltäglichen Lebens im Tauschverfahren unters Volk gebracht werden. Raoul Peck greift diesen Kontrast filmisch auf: Haiti, ein kleines verarmtes Land belastet von einem gigantischen Schuldenberg. Existiert Haiti als Staat' überhaupt? In den Büchern der Gläubiger stehen nur rote Zahlen. Peck zeichnet einen Schaltplan der Mechanismen des globalisierten Kapitalismus und fragt nach den Ergebnissen von Widerstand und den unterschiedlichen Formen des Protests seit den 70er Jahren. Was haben die vergangenen Opfer genützt? Wo stehen wir heute und welche Mittel bleiben uns? Er wagt eine Bilanz des Wechselspiels der sozialen Kämpfe mit seiner eigenen Biographie. www.zeitschrift-peripherie.de www.haiti-progres.com
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Sa, 16:30 Medienzelt rassismus tötet DE, 29 Min Team: flo / chris haderer / alexandra gerbaulet - berichtete ein Redakteur der Zeitung 'Falter'. Nun, hier sehen wir es auch. www.kanalb.at - A 2003/04 In der Nacht vom 15. auf 16. Juli 2003 starb Seibane Wague an den Folgen eines Polizei- und Rettungseinsatzes im Wiener Stadtpark-Afrikakulturdorf. Die Sanitäter seien mit beiden Beinen auf dem Mann gestanden, der zuständige Arzt habe das Geschehen teilnahmslos 'mit den Händen in den Taschen' verfolgt. 'Später ist er ihnen sogar von der Tragbahre gefallen', www.afrikanet.info www.no-racism.net
Do, 20:30 Kunst-Uni The Revolution Will Not BeTelevised OmU-EN, 74 Min Regie: Kim Bartly, Donnacha î Briain - Irland 2002 Venezuela 2002 - Präsident Chavez regiert seit vier Jahren und verspricht mehr Demokratie, mehr Bildung, eine Landreform und die Umverteilung der Gewinne des viertgrößten Öl-Exporteurs der Welt zugunsten der armen Bevölkerung. Aber er hat starke Gegner in der Wirtschaftselite und so kommt es am 11. April 2002 zum Putsch. Chavez wird verschleppt, der Kampf um die Macht entbrennt. Durch einen Zufall ist das Filmteam genau zu diesem Zeitpunkt im belagerten Präsidentenpalast und dokumentiert die dramatischen Ereignisse der folgenden Stunden und Tage. Der vielfach ausgezeichnete Film stellt mit seiner Heldenerzählung auch die Frage nach der Objektivität der Kamera: Welche Wirklichkeit bildet sie ab? www.zmag.org/venezuela_watch.htm www.reclaimthemedia.org www.ila-bonn.de/archiv/258inhalt.htm
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Sa, 14:00 Medienzelt Say I Do EN, 55 Min Regie: Arlene Ami - Red Storm Productions - Kanada 2003 'Say I Do' zeichnet die Geschichte von drei 'Versandkatalog-Bräuten' aus den Philippinen, die nun in Kanada leben. Um ihrem Leben in Armut zu entkommen und ihre Familien zu unterstützen, heiraten diese Frauen Männer, die sie nicht kennen. Sobald sie in Kanada angekommen sind, landen sie isoliert in entlegenen Regionen. Eine Frau kommt in einer Kleinstadt mitten im Winter an und landet in einem Campingwagen ohne Fließwasser. Sehr bald erkennt sie, dass ihr Gatte gewalttätig ist. Mit niemanden, an den sie sich wenden könnten, sind sie der Gnade der Ehemännern ausgeliefert. Was vor ihnen liegt, ist unsicher. Die Glücklichen unter ihnen können zu Stabilität finden. Die weniger Glücklichen können unter fürchterlichen Konsequenzen leiden. Alle von ihnen sind bereit, das Risiko zu tragen. 'Ob du es magst oder nicht, ob deine Heirat gut verläuft oder nicht, du mußt es nehmen. Es ist wie ein Glücksspiel. Und du bist der Einsatz.'
Do, 21:20 transpublic Die Schöpfer der Einkaufswelten DE, 72 Min Regie: Harun Farocki - D 2001 Sehr unterhaltsamer Blick auf kapitalistische Normalität anhand der Planung und Entstehung von shopping malls in Deutschland und Österreich. Das Auge im Fadenkreuz: eine Maschine analysiert die Wahrnehmung des menschlichen Organs in einer Shopping Mall. In Harun Farockis Film wird das Bild zur Metapher für den Trend, aus natürlichen menschlichen Verhaltensweisen Kapital zu schlagen. Subtilster Mittel bedienen sich die 'Schöpfer der Einkaufswelten', um das große Ziel zu erreichen: mehr verkaufen. Eine ganze Armada von Wissenschaftlern, Beratern und Architekten macht sich Gedanken, wie die Shopping-Mall angelegt wird, wo die Bildbände im Laden stehen oder wie das Toastbrot gestapelt wird - eine manchmal lächerlich-komische, manchmal orwellesk anmutende Angelegenheit. - globale03.de www.inura.org www.parkfiction.org
Sa, 11:00 Medienzelt Signals Through the Flames: The Story of the Living Theatre EN, 97 Min Regie: Sheldon Rochlin - Produktion: Mystic Fire Productions - 1983 Ausschnitte aus allen Theaterstücken des Living Theatre von 1947 bis 1983 illustrieren die verbalen Interviews mit Julian Beck und Judith Malina, die die Gechichte des Living Theatre's epochenweise erzählen. Politik, Philosophie und direkte Aktion kommen dabei nicht zu kurz. Schwerpunkt ist natürlich der 'Nonviolent Activism'. Wichtig ist eine gute Kenntnis der englischen Sprache, da das Gesagte hier ebenso wichtig ist wie das Gezeigte. Ursprünglich für die PBS-Serie 'Great American Masters' gedreht, war diese Dokumentation dann doch zu 'riskant'.
Mediathek smile abeba DE 20 Min Regie und Produktion: Norbert Prettenthaler - A/Äthiopien2000 Dokumentation über Entwicklungshilfeprojekte der EZA in Äthiopien. Bereits in Wien wurde ich auf die Problematik der Strassenkinder in Addis Abeba hingewiesen. Die Kamera folgt Kinder in dunkelbraunen Uniformen, nummeriert. irgendwo flackert ein TV-Gerät. Es sind die kleinen Eindrücke, die filmischen Versatzstücke meiner ersten Kameraarbeit, die mich reizten. Die Kamera durchläuft einige Projekte: Schulen, Kindergärten, Waisenhäuser, Ausbildungsstätten in Addis und in Awash. Die Themen erwachsen aus der Situation, den Gesichtern. Die Interpretation wird dem Betrachter überlassen. Gesichter sind Landkarten. In einem Hinterhof wird Injera zubereitet. Eine Frau verkauft Waschmittel ... das 13jährige Mädchen betrachtet seine Tochter. Auf einen Kommentar habe ich verzichtet, auf die abessinischen Liebeslieder nicht.
Junge Normale, Mediathek Sold Out - Von der Strasse ins Stadion Regie: John Buche - Kamera: Thomas Kürzl - Produktion: Filmhaus Wien, fish.at - DE, 50 Min Ghana, Belgien, Spanien, Österreich, Schweiz 2002 Der Film untersucht, wie sich die kulturellen Unterschiede zwischen Afrika und Europa im Fussballbusiness auswirken und wie skrupellose Geschäftsleute das zu ihrem Vorteil nützen. Hunderte junger Spieler (großteils Minderjährige) werden alljährlich unter fragwürdigen Umständen nach Europa 'transferiert'. Aber nur für wenige werden die Träume wahr, während zu Hause die Erwartungen der ganzen Familie auf ihren Jungs lastet. Agenten und Clubs locken die Spieler mit falschen Versprechungen nach Europa, wo, viele in der Illegalität, gestrandet ohne Aufenthaltsbewilligung und finanzielle Mittel, im Abseits der europäischen Wohlstandsgesellschaft landen. Der Film dokumentiert die Lage afrikanischer Fussballvereine, das kontroversielle Thema der Fussballschulen, von manchen als neuer Kolonialismus bezeichnet und die Ansätze der FIFA dieses Problem in den Griff zu bekommen. Internationale Fussballgrößen wie Franz Beckenbauer (Präsident von Bayern München), Abedi Pele (afrikanische Fussballlegende) und der FIFA-Präsident Joseph Blatter nehmen Stellung zu diesem Tabu der europäischen Fussballszene. Die Geschichte eines nigerianischen Spielers, der von seinem Agenten mittellos in einem Hotel in Antwerpen sitzen gelassen wurde, verdeutlicht die Problematik.
SOZIALFOREN:
Fr, 22:00 transpublic Europäisches Sozialforum (FSE/ESF) 2002 - Eine andere Welt ist möglich DE, 20 Min erato social films - Florenz, 2002 Dieser Vision folgten 60.000 Delegierte aus aller Welt um in Florenz das Europäische Sozial Forum zu gründen. In hunderten Veranstaltungen wurden Gedanken ausgetauscht, wie man der neoliberalen Wirtschaftspolitik eine Sozialbewegung entgegensetzen kann.
Fr, 22:20 transpublic 1. Austrian Social Forum (ASF), Hallein 2003 DE, 45 Min Jugend- und Kulturzentrum Zone 11 - 2003
Do, 21:00 transpublic Weltsozialforum @ Porto Alegre 2003 DE, 20 Min Regie: Leo Gabriel - Brasilien 2003
Sa, 22:30 transpublic From talk to action - 4. Weltsozialforum, 2004 Mumbai DE, 30 Min Leo Gabriel, Hostnik - Indien, Österreich 2004
Sa, 23:00 transpublic Von Hallein nach Paris - Das Austrian Social Forum 03 DE, 38 Min Redaktion: Thomas Lindermayer, Sven Hilberth - utv.at - A 2003 Eine andere Welt ist möglich, unter diesem Motto stehen die internationalen Sozialforen. Im Mai 2003 fanden sich mehr als 1.500 Menschen in Hallein ein, um im Rahmen des 1. Austrian Social Forums Strategien gegen die Auswüchse der neoliberalen Globalisierung zu finden.
Fr, 21:00 transpublic Splitter VI - 'Schlussverkauf' DE, 43 Min 35 Sek von Silke Theiner & Werner Pichler, Nicole Baïer, Christian Datz, Carl Plötzeneder, Claudio Ruggieri & Matthias Gugler, Piet Six - Studio West, Salzburg - A 2004 Splitter - Videodenkzettel für Salzburg und den Rest der Welt 1) Das Leben ist eine Reise. Reisen Sie gut. (Carl Plötzeneder) 2) Schlussverkauf. Pay Time. (Nicole Baier) 3) Anarche (Christian Datz) 4) Kapitalismus für Anfänger (Claudio Ruggieri & Matthias Gugler)
Mediathek Suits and savages - why the world bank wont save the world EN, 38 Min Regie: Zoe Young and Dylan Howitt - Production Organization - UK 2000 Auf dem Papier sieht Global Environment Facility (GEF) - das 'Öko-Entwicklungs'-Projekt der Weltbank - vielversprechend aus. Es bietet 2,5 Mrd. US-$ seitens der Regierungen weltweit für globale 'grüne Hilfe' und demokratische Modelle der staatlichen Steuerung. Aber hält das Neueste der internationalen Finanzinstitutionen das, was es verspricht? 'Suit and Savages' betrachtet das GEF-Projekt von Grund auf. Der Film reist zwischen den entfernt gelegenen Stämmen in Indien zu einem weit mächtigeren in Washington DC. Ein 'Video-Brief', um die Kluft zwischen Wald und Bank zu überbrücken. Basierend auf der Recherche der University of Hull (UK), mit Unterstützung durch das Economic and Social Research Council.
Do, 16:00 Medienzelt Süsshunger - Der heimliche Zuckerkrieg DE, 44 Min Regie: Christoph Corves - D 2003/2002 Was verbindet haitianische Wanderarbeiter auf einer Zuckerrohrplantage in der Dominikanischen Republik, Rübenbauern in Dithmarschen, einen Broker an der Warenterminbörse in New York, einen Affenforscher in Paris und Gen-Ingenieure in Texas? Es ist der Zucker-Weltmarkt. Der Weltmarkt für Süssungsmittel wird derzeit auf jährlich 70 Milliarden Dollar geschätzt. Seit Jahrhunderten ist Zucker der wichtigste Stoff in diesem Geschäft. An den Warenterminbörsen in London, Paris und New York floriert der Handel mit Zuckerfutures - Wetten auf die Zuckerpreise kommender Ernten. Kontrolliert wird der Handel von den großen englischen, US-amerikanischen und französischen Handelsgesellschaften. Heute eröffnet die Gentechnik neue Perspektiven. Ein supersüßes Eiweiß aus dem Herzen Afrikas könnte nicht nur die deutschen Rübenbauern arbeitslos machen. In Deutschland, Frankreich, der Dominikanischen Republik, Mexiko und den USA verfolgt und analysiert die Reportage 'Süsshunger' die Spuren eines der historisch ersten Produkte globalisierter Märkte und lässt Sieger und Verlierer des Zuckergeschäftes zu Wort kommen. Informationen zum Freihandelsabkommen Nafta, www.citizen.org/trade/nafta/ Der Zuckermarkt und die Agrarpolitik der EU, www.ila-bonn.de/artikel/266quotenpuderzucker.htm
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Do, 15:00 Medienzelt Tomorrow Will Be Better? OmU-EN - 39 Min Regie: Monika Juozapaviciute - Litauen 2003 Ein Portrait von vier Frauen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten in Litauen, die sich in einem 'Übergangsland zur EU' an radikal neue Bedingungen anpassen mußten. Eine arbeitslos gewordene Schauspielerin kämpft mit Depressionen. Eine flexible Geschäftsfrau, die mit mit Waren aller Art handelte, organisiert nun eine Partnervermittlung. Eine Bäuerin versucht couragiert ihren Hof über Wasser zu halten. Eine Politikwissenschafterin ist offensichtlich die einzige, die mit den Veränderungen keine Probleme hat, da sie zuerst Teil der sowjetischen Elite war und nun Teil der unabhängigen litauischen ist.
Do, 22:00 Kunst-Uni Trinkets and Beads EN, 52 Min Regie: Christopher Walker - USA 1996 Nach 20 Jahren Umweltverschmutzung durch Öl-Konzerne im Amazonas von Ecuador, verspricht eine neue Art von Öl-Konzern - der in Dallas beheimatete MAXUS - als erstes Unternehmen den Regenwald zu schützen und die Menschen, die in ihm leben, zu respektieren. 'Trinkets & Beads' erzählt die Geschichte, was MAXUS alles unternahm, um die Huaorani - bekannt als der wildeste Stamm im Amazonas - dazu zu bewegen, auf ihrem Land nach Öl zu bohren. Die Geschichte beginnt 1957 mit einem Massaker der Huaorani an fünf amerikanischen Missionaren, bewegt sich durch die Evangelisierung von Teilen des Stammes durch Rachel Saint, Vergiftung des Huaorani-Landes durch Texaco und Shell und die Manipulation und Käuflichkeit der Huaorani-Führer durch MAXUS. Über zwei Jahre gefilmt, enthüllt 'Trinkets & Beads' einen amüsanten, herzzerreißend Thriller des Kampfes von einer kleinen Gruppe amazonischer Krieger um die Aufrechterhaltung ihrer Lebensart.
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Fr, 23:00 transpublic Voces Argentinas EN, 16 Min Regie: Zoe Young und Dylan Howitt - UK, Argentinien 2002 Hinter den Schlagzeilen der ökonomischen Krise befinden sich verärgerte, beredte, zum Überleben fest entschlossene Menschen - nebst dem endlosen Schwierigkeiten, die unverantwortliche Macht-Eliten ihnen bereiten. Stimmen der Strassen in Buenos Aires erzählen, wie es ich anfühlt, ArgentinierIn zu sein - währenddessen Argentinien von einem Erstwelt- zu einem Drittwelt-Land wurde. Sie widerstehen den schrecklichen persönlichen und sozialen Konsequenzen mit Poesie, Liedern, Lachen und praktischer Solidarität. Dieser Film zeigt Menschen und eine Stadt, die durch die schwersten Zeiten hindurch am Leben bleiben.
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Mediathek WTO - why is it bad for you? EN, 28 Min von Focus on the Global South, www.focusweb.org Alternative Information and Development Centre (AiDC), www.aidc.org.za anti privatisation forum, www.apf.org. za Council of Canadians, www.canadians.org CorpWatch www.corpwatch.org Development Fund, www.u-fondet.no Friends of the Earth International, www.foei.org Global Exchange, www.globalexchange.org Institute for Global Justice, www.globaljustice.org Our World is not For Sale, www.ourworldisnotforsale.org Polaris Institute, www.polarisinstitute.org Public Citizen, www.citizen.org Third World Network (TWN), www.twnside.org.sg
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Sa, 16:00 Medienzelt Zwischenstation - Jugendliche im AsylwerberInnenheim Traiskirchen DE, 15 Min Redaktion: Agnes Hellmuth - utv.at UTV Wien - A 2004 Im AsywerberInnenheim Traiskrichen, einer alten Kaserne außerhalb Wiens, sind im Schnitt 1000 Flüchtlinge untergebracht - unter ihnen auch viele Jugendliche. Haus 9 ist das Wohnheim für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge - hier wohnen 85 junge Menschen. Sie leiden besonders unter der Flucht und ihrer unbestimmten Zukunft in Österreich. Warten auf Asyl ist oft vergeblich. Rund 80% der gestellten Asylanträge werden abgelehnt - die Verfahren dauern meist ein Jahr und länger. Die Jugendlichen befinden sich während dieser Zeit im rechtlichen und geographischen Niemandsland: ohne geregelte Schulbildung und 50km außerhalb von Wien. Ungewissheit und Langeweile machen den jungen Flüchtlingen am meisten zu schaffen.
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