| Normale04 @ Kunst Universität Linz Linz, Hauptplatz 8 - Hörsaal, 1. Stock Freitag, 4. Juni 2004
19:00 Noam Chomsky @ Porto Alegre 2003, erato social films - EN, 8 Min 19:10 Michael Moore im Volkstheater, utv.at - EN, 19 Min 19:30 In Whose Interest?, David Kaplowitz - EN, 27 Min 20:00 Not in my name, Tony Benn - EN, 41 Min 21:00 Not in My Name II - The Human Shields, Marcus Relton - EN, 58 Min 22:00 Die Helfer und die Frauen (The Peacekeepers and the Women), Karin Jurschick - OmU-EN, 80 Min 23:30 Globalisation: Violence or Dialogue, Patrice Barrat - EN, 62 Min
Fr, 19:00 Kunst-Uni Noam Chomsky @ Porto Alegre, 2003 EN, 8 Min erato social films productions - Brasilien, 2003 Noam Chomsky zu den 'Klassikern' - Globalisierung, Neoliberalismus, Krieg, Frieden, Medien - beim 3. Weltsozialforum 2003 in Porto Alegre
Fr, 19:10 Kunst-Uni Michael Moore im Wiener Volkstheater EN, 19 Min Redaktion: Susanne Unger - utv.at - A 2003 Michael Moore stellte sein neues Buch 'Volle Deckung Mr. Bush' im Volkstheater vor. Er tourt damit durch Europa und versucht seine Message anzubringen. Beide Veranstaltungen in Wien waren restlos ausverkauft...
Fr, 19:30 Kunst-Uni In Whose Interest? EN, 27 Min Regie: David Kaplowitz - USA 2002 'In Whose Interest?' ist eine schnelle und mächtige 27-Minuten-Dokumentation in Bezug auf 9/11. David Kaplowitz, der in London und San Francisco lebt, führt uns durch die augenöffnende historische Geschichte der letzten 50 Jahre Interventionspolitik der Vereinigten Staaten von Amerika. Er hinterfrägt die Motive und untersucht die Effekte der US-Außenpolitik in dieser Zeitspanne. Interventionsmuster enthüllend fokussiert der Film Guatemala, Vietnam, Ost-Timor, El Salvador und Palästina/Israel. Archivmaterial, Fotografien, jüngst freigegebene Dokumente and mediale Leckerbissen sind dynamisch verflochten mit Augenzeugenberichten und Kommentaren von AkademikerInnen wie Noam Chomsky, religiösen Führern und Politikern. 'In Whose Interest?' ist informativ und aufwühlend ehrlich mit einer Brise Ironie und Humor.
Fr, 20:00 Kunst-Uni Not in my name EN, 41 Min Regie: Tony Benn - UK/Afghanistan 2002 'Not in My Name' untersucht die Anfänge von George Bushs 'Krieg gegen den Terrorismus'. Menschen überall auf der Welt verurteilen die Attacke auf Amerika vom 11. September 2001, aber nehmen amerikanische Rechte es als Vorwand für einen gefährlichen 'war on terror'? Der Film erzählt die Geschichte, wie Amerika dazu kam, Afghanistan anzugreifen und untersucht die Mitwirkung von den USA und Großbritannien in der Region. Es erklärt auch den Hintergrund von Osama bin Laden und die wichtige Rolle, die die US in seiner Karriere gespielt haben. Mit Beiträgen von Tony Benn, John Pilger, Paul Foot, Jon Snow, Salma Yaqoob, Tariq Ali, George Galloway und Bianca Jagger. In 2002 veröffentlicht, wurde das Video in unabhängigen Kinos und an öffentlichen Versammlungen in den USA und in Großbritannien gezeigt.
Fr, 21:00 Kunst-Uni Not in My Name II - The Human Shields EN, 58 Min Regie: Marcus Relton - Irak/UK 2003 Im Januar 2003 bestiegen etwa 250 Menschen drei Londoner Doppeldeckerbusse und fuhren gen Irak. Ihr Ziel war es, den Krieg zu beenden. 'Not in My Name II - The Human Shields' folgt ihrer Reise durch Europa, Türkei und Syrien nach Bagdad. Sie erhalten große Unterstützung entlang ihres Weges und inspirieren hunderte Menschen, auch 'lebende Schutzschilder' zu werden. Unterwegs gibt es Probleme mit der Presse und Uneinigkeit über den Führungsstil. Nach 3.000 Meilen erreichen sie den Irak und entdecken die zerstörerischen Realitäten eines Landes, das unter den Auswirkungen der Sanktionen, den tödlichen Seuchen und den Uranwaffen-Rückständen aus dem 1. Golfkrieg leidet. Es gibt Auseinandersetzungen zwischen einigen 'lebenden Schutzschildern' und dem irakischen Regime. Einige fahren nach hause, aber etwa 140 bleiben. Sie beschreiben die Auswirkungen der, von den USA geleiteten, Bombardements und des Einmarsches. Der Film hinterfrägt, welchen Unterschied die menschlichen Schutzschilder gemacht haben. Retteten sie Menschenleben? Beeinflussten sie die Kriegsführung?
Fr, 22:00 Kunst-Uni Die Helfer und die Frauen (The Peacekeepers and the Women) OmU-EN, 80 Min Regie: Karin Jurschick - D 2003 Ein Film darüber, wie militärische Verbände und politische Organisationen versuchen, Probleme zu lösen, die sie selbst mit verursacht haben. Das Problem: Der Handel mit Frauen in die erzwungene Prostitution. Die militärischen Verbände: NATO bzw. SFOR und KFOR. Die politischen Organisationen: Die Vereinten Nationen (UN), die unter UN-Führung operierende Internationale Polizei (IPTF), die International Organisation for Migration (IOM) u.a. Die Orte sind: Moldawien als ein Herkunftsland der Frauen, Bosnien und Kosovo als Länder, in die Frauen gehandelt werden und in denen zuerst das Militär und dann die UN und internationale Hilfsorganisationen die Dinge zu regeln such(t)en. Die Struktur ist: kreisförmig. Im Kosovo und in Bosnien-Herzegowina hat sich 'Trafficking', der Handel von Frauen und Mädchen in die erzwungene Prostitution, zu einem lukrativen Wirtschaftszweig entwickelt. Mitglieder internationaler, dort stationierter Truppen und (Hilfs-)Organisationen gehören zu den finanzkräftigen Kunden. Ohne die übliche Opfer- oder Täterperspektive konzentriert sich der Film auf die mediale Selbstinszenierung der Befragten: Wie will man darüber sprechen?
Fr, 23:30 Kunst-Uni Globalisation: Violence or Dialogue EN, 62 Min Regie: Patrice Barrat - Frankreich 2001 11. September 2001 ... Nach Tausenden Toten an diesem Tag in New York und Washington, sprach jemand über den Kampf zwischen Gut und Böse oder einem Krieg der Religionen. Sehr bald wurde gesagt, dies sei ein spezieller Akt der Gewalt. Diejenigen, die der Attacke bezichtigt wurden, und die Konsequenzen wurden mit Globalisierung in Verbindung gebracht. Am Beginn des dritten Milleniums begegnen einander gegensätzliche Visionen der Globalisierung bei der kleinsten Gelegenheit. Zwischen Nord und Süd und zwischen dem, was Zivilgesellschaft und Regierungsmacht genannt wird. Für mehr als ein Jahr, verfolgten die Filmschaffenden verschiedene Akteure in diesem Konflikt. Was sie daher vorschlagen ist, zu verstehen zu versuchen, was sie voneinander trennt und was sie zusammenführen kann...
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